19.08.2013

CR Basel/Life Science Communication

Sprechhilfen für eine Entstigmatisierung

Kampagne "Psyche krank? Kein Tabu!" im Auftrag der Werner Alfred Selo Stiftung.
CR Basel/Life Science Communication: Sprechhilfen für eine Entstigmatisierung

Psychische Krankheiten sind immer noch ein Tabu. Aus Scham und Angst vor Diskriminierung suchen Betroffene und Angehörige oft keine oder zu spät Hilfe, wie Life Science Communication in einer Medienmitteilung erklärt. Abhilfe schaffen und Lösungen aufzeigen will die neue Zuger Kampagne "Psyche krank? Kein Tabu!" im Auftrag der Werner Alfred Selo Stiftung, die Life Science Communication zusammen mit den Kreativen von CR Basel entwickelt hat.

Life Science Communication zeichnet verantwortlich für die Gesamtkonzeption, Planung und schrittweise Realisierung der Kampagne, die über fünf Jahre mit verschiedenen Inhalten und für unterschiedliche Zielgruppen präsent sein wird. Zentrales Basiselement ist die von Life Science Communication entwickelte repräsentative Studie "Das Stigma psychischer Krankheiten", die mit nationaler Medienarbeit begleitet wurde. Die Initiative der Selo-Stiftung wird unterstützt vom Kanton Zug und zahlreichen Organisationen und Persönlichkeiten aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus Sport, Politik und Wirtschaft.

Die heute Montag vom Zuger Gesundheitsdirektor Urs Hürlimann eingeweihte Kampagne zielt auf die Entstigmatisierung von Menschen mit psychischen Krankheiten. Als Erstes soll diese Mut machen, offen über psychische Leiden zu sprechen, um ihnen die Bedrohlichkeit zu nehmen. Doch weil den Menschen das Reden so schwer fällt, brauchte es laut Mitteilung die "richtige kreative Idee": Gegenstände, die keine Scham kennen, sollen es  vormachen und nennen ihre Probleme offen und ehrlich beim Namen: "'Ich bin geknickt', sagt der gefaltete Flyer, 'Ich habe keinen Halt', ächzt ein abrollendes Plakat, 'Ich bin am Boden', seufzt ein Bodenkleber. Dann schlagen sie den Bogen zu unseren menschlichen Tiefs und machen Mut zum Reden."

Mit diesen und ähnlichen Botschaften und über die Kanäle diverser lokaler Partner soll die Kampagne an vielen Alltagsorten überraschen: auf der Strasse, beim Einkaufen, im Kino, im Restaurant oder beim Coiffeur.

Für den Auftritt kreierte CR Basel ein Kreativ- und Bildkonzept in violett-weiss für eine Breite Palette an Werbeträgern: Bodenkleber, Servietten, Bierdeckel sowie auch klassische Elemente wie Plakate, ÖV- und Kinowerbung, Flyer und Web. 

Verantwortlich bei Life Science Communication: Noemi Deak, Laura Schneider, Jen Haas, Mark Bächer (Konzeption, Analyse, Beratung, Text, Realisation, Media Relations), Siegfried Ceballos (Web); verantwortlich bei CR Basel: Thomas Fux, Roger Müller (Beratung), Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Roger Horvath, Daniel Roth (Grafik). (pd)

 



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