23.03.2017

Life Science Communication / CR Basel

Wenn es im Leben zu einem Bruch kommt

Die beiden Agenturen haben eine Kampagne zur Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten entwickelt.

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«Bruch im Leben?» – Das fragt die neue Kampagne «Deine Psyche? Kein Tabu!», welche am Donnerstag lanciert wurde. Sie plädiert für einen offenen Umgang mit psychischen Belastungen und richtet sich dabei an die Generation 50+ und ihre Arbeitgeber. Zentrales Keyvisual sind «zerbrochene» Porträts von Personen im mittleren Alter, welche sich für die Entstigmatisierung psychischer Belastungen stark machen, wie es in einer gemeinsamen Agenturmitteilung heisst.

Die mehrjährige Kampagne präsentiert sich damit in einem neuen Look: Während Sie in früheren Schwerpunkten «sprechende» Gegenstände ins Zentrum rückte, nutzt sie nun realistische Bilder von Personen als eigenständiges Keyvisual. Die visuelle Anbindung an die bestehende Gesamtkampagne gelingt durch Aufnahme der Farbcodierung und die Kernbotschaft «Kein Tabu».

Im Auftrag der Werner Alfred Selo Stiftung ist Life Science Communication verantwortlich für die Gesamtkonzeption, Planung und Realisierung der Kampagne, die seit fünf Jahren mit verschiedenen Inhalten und für unterschiedliche Zielgruppen präsent ist. Sie wird unterstützt vom Kanton Zug und zahlreichen Firmen, Organisationen und Persönlichkeiten.

Praxisbezogene Hilfestellungen

Mit spezifischen Hilfestellungen will die Kampagne die Früherkennung, Prävention und Intervention psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz verbessern. Hilfe im Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden erhalten Arbeitgeber in Form von pragmatischen Leitfäden, Informationsbroschüren und Kurz-Checks für Führungskräfte und Mitarbeitende. Zur Sensibilisierung stehen zudem kreative Plakate und Give-aways zur Verfügung.

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Menschen ab 50 sind gemäss Studien am häufigsten von einem Burnout betroffen und fühlen sich am Arbeitsplatz oft psychisch belastet. Die Gründe dafür sind vielfältig: steigender Produktivitätsdruck, die Erwartung ständiger Erreichbarkeit, Motivationsverluste oder Angst vor einem Arbeitsplatzverlust. Die Folge sind Sinnfragen, Identitätskrisen oder Existenzängste. Ein solcher «Bruch» im Arbeitsleben zieht zudem Risse in andere Lebensbereiche, führt beispielsweise zu Beziehungskonflikten, Schlafstörungen oder gar zu einer psychischen Erkrankung.

Verantwortlich bei Life Science Communication: Alisa Schättin, Mark Bächer, Anina Rüger (Konzeption, Analyse, Beratung, Text, Realisation, Media Relations); bei CR Basel: Thomas Fux (Beratung), Gabriel Heuberger (CD), Joëlle New, Daniel Roth (Grafik). (pd/cbe)

 



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