22.09.2016

Verband Schweizer Medien

36’000 Franken für den Presserat

Der Verband Schweizer Medien (VSM) zahlt weiter für den Presserat. An der letzten Versammlung unter Präsident Hanspeter Lebrument hat der Verband beschlossen, die Zahlungen an die Stiftung wieder aufzunehmen.
Verband Schweizer Medien: 36’000 Franken für den Presserat
Das Geld fliesst auch in Zukunft: Hanspeter Lebrument. (Bild: Keystone/Martin Rüetschi)

«Wir werden weiter zahlen», sagte Hanspeter Lebrument. Der Verband Schweizer Medien (VSM) hat an der letzten Versammlung unter Lebruments Führung vom Donnerstagvormittag im KKL Luzern beschlossen, die Zahlungen an die Stiftung wieder aufzunehmen. Wie bisher zahlt der VSM demnach dem Presserat bis auf Weiteres 36’000 Franken jährlich. 

Der VSM hatte im August bekannt gegeben, dass er die Beiträge an den Presserat für drei Jahre streicht (persoenlich.com berichtete). Grund seien Sparmassnahmen. Der Presserat reagierte mit Unverständnis. Es sei «nicht nachvollziehbar und bedenklich», dass die Verleger für die journalistische Qualität keine Mittel mehr zur Verfügung stellen wollten, hielt er fest.

Ausserdem meldetete sich in dieser Sache in den letzten Tagen der Bundesrat zu Wort: Doris Leuthart appellierte an den Verband, die Zahlungen wieder aufzunehmen. Die Selbstkontrolle sei wichtig für die Glaubwürdigkeit der Medien, sagte Leuthard.

Am Donnerstagmittag begann im KKL in Luzern das Swiss Media Forum. Am Medienkongress disktuiert die Branche noch bis am Freitag über Zukunftsstrategien (persoenlich.com berichtete).

persoenlich.com ist bis am Freitag am Swiss Media Forum in Luzern vor Ort und berichtet auf der Webseite sowie auf Twitter (#SMF16) und Facebook laufend vom Medienkongress.(eh/wid)



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Kommentare

  • Tek Berhe, 23.09.2016 07:21 Uhr
    Der Presserat kommt zu Geldsegen. Nach Ringier und AS zusätzlich noch der VSM. Zahlt das Bakom eigentlich Beiträge an den Presserat? Wäre es nicht sinnvoll die Strukturen von PR und SLK zusammenzukegen und als Kammern zu fphren?

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