26.11.2017

No Billag

Jugendliche wehren sich gegen die Initiative

Der Gründer und Leiter der grössten Schüler- und Studentenzeitung der Schweiz spricht sich gegen die No-Billag-Initiative aus.
No Billag: Jugendliche wehren sich gegen die Initiative
Wehrt sich gegen No Billag: NIls Feigenwinter. (Bild: zVg.)

Die No-Billag-Initiative bekommt weiteren Gegenwind: Dieses Mal von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Auf Tize.ch betreiben über 30 Teenager die wohl grösste Schüler- und Studentenzeitung der Schweiz.

Der 17-jährige Gründer und Leiter Nils Feigenwinter bezeichnet die Initiative in einer Mitteilung als «verheerend» und setzt sich nun stark gegen sie ein: «Ich konnte beim Kinderprogramm Zambo von SRF im Alter von 10 Jahren meine ersten Erfahrungen im Bereich Journalismus sammeln. Zambo hat also massgeblich dazu beigetragen, dass ich gemeinsam mit anderen Jugendlichen Tize.ch gegründet habe.»

Für Feigenwinter steht gemäss Mitteilung fest, dass die No-Billag-Initiative die SRG abschaffen würde. «Neben Politik, Information und Unterhaltung würden auch Sendungen wegfallen, welche für Kinder wichtig sind. Ich denke dabei an Zambo auf Radio SRF1, die gleichnamige Online-Community und an das Guetnachtgschichtli. Bei SRF können sich Kinder, anders als bei anderen Angeboten, direkt in die Sendungen einbringen und dürfen so zum Beispiel – wie ich früher – als Kinderreporter unterwegs sein», so Feigenwinter.

Feigenwinter selbst kann im März 2018 noch nicht abstimmen, da er erst im Juni 2018 seinen 18. Geburtstag feiert. Umso wichtiger ist es ihm daher, dass er den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern aufzeigen kann, wieso die SRG so wichtig sei. (pd/maw)



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Kommentare

  • Hans Koller, 24.11.2017 20:11 Uhr
    Ja dann soll er erst mal 460Fr. ZWANGSGEBÜHR zahlen. Noch nie bezahlt, verlangt aber von den Mitmenschen das sie diese zahlen.
  • Claudia Schmid, 25.11.2017 00:02 Uhr
    Für die Armee zahle ich mit meinen Steuern auch, obwohl ich das nicht will. Und für die Armen. Und für die Alten. Und für das Opernhaus. Und und und.... Die no-billag-Initiative will nur eines: die totale Privatisierung der Medienlandschaft. Dahinter stehen Medienmogule mit einer politischen Agenda, die kein Interesse haben an einer kritischen Berichterstattung. Es geht NICHT um das (zugegebenermassen unbefriedigende) TV-Programm von SRF. Es geht auch nicht um Zambo (das es bereits nicht mehr gibt) und Chancen für Jugendliche im Medienbereich. Es geht darum, ob wir in der Schweiz noch eine objektive Berichterstattung haben werden oder nicht. Wollen wir Berlusconi? Wollen wir Fox News? Ich sage NEIN.
  • felix schwaibold, 25.11.2017 13:36 Uhr
    deswegen soll das Stimmrechtsalter 16 eingeführt und das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt damit jeder Schweizer Bürgerinnen und Bürger die in die Jahren 2001,2000,1999 geboren sind auch abstimmen und wählen dürfen schon jetzt im Jahr 2017 und das ist Katastrophenfall das das Stimmrechtsalter 16 abgelehnt würde von lisa mazone vorstoss im grossen Rat seit 2007 steht das wieder zu Diskussion und immer wieder abgelehnt https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20170429
  • Susanne Eberhart, 28.11.2017 11:22 Uhr
    Liebe Frau Schmid, Zambo gibt es weiterhin! Täglich im Radio SRF 1 um 19 Uhr und jederzeit im Web mit interessanten Inhalten, spannenden Geschichten und eben auch der sicheren Community für Kinder: www.srfzambo.ch :-)

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