09.03.2017

NZZ

Katharina Fontana wechselt zur «Weltwoche»

Nach 19 Jahren verlässt die Bundesgerichtsjournalistin die «Neuen Zürcher Zeitung». Während sich Roger Köppel über den «hochkarätigen Transfer» freut, wird an der Falkenstrasse nun ein Ersatz gesucht.
NZZ: Katharina Fontana wechselt zur «Weltwoche»
Wechselt nach 19 Jahren den Arbeitgeber: Katharina Fontana. (Bild: zVg.)

Die Bundesgerichtsjournalistin Katharina Fontana, die seit 1998 für die «Neue Zürcher Zeitung» gearbeitet hat, wechselt zur «Weltwoche». Verleger Roger Köppel freut sich über den «hochkarätigen Transfer», wie er am Donnerstag mitteilte. Während andere ihre Redaktionen herunterfahren würden, setze die «Weltwoche» auf einen gezielten Ausbau der journalistischen Qualität. Fontana sei die kompetenteste Autorin, was Fragen des Rechtsstaates und der Volksrechte angehe. Zudem habe sie sich immer wieder brillant zu Genderthemen geäussert.

Die Berichterstattung über die Urteile des höchsten Schweizer Gerichts gehören zum Markenzeichen der NZZ. Aus diesem Grund haben viele Juristinnen und Juristen die Zeitung abonniert. Fontana übernahm die Bundesgerichtberichterstattung bei der NZZ 2013 von Markus Felber, welcher die Funktion ganze 19 Jahre ausübte. Plant die NZZ in diesem Bereich abzubauen? Sprecherin Myriam Käser winkt ab und sagt auf Anfrage: «Wir wollen die Bundesgerichts-Berichterstattung aufrechterhalten, ein Abbau ist nicht geplant.»

Die 53-jährige Fontana studierte Jura und stiess 1998 zur NZZ. Ab 2003 war sie in der Bundeshausredaktion tätig, seit 2013 berichtete sie aus dem Bundesgericht. Sie hat zwei Töchter und lebt mir ihrer Familie in der Nähe von Bern. (wid/sda)



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Kommentare

  • Nico Herger, 09.03.2017 20:05 Uhr
    Die Abwanderung von NZZ-Topkräften zur WW geht weiter. Gut gemacht, RK!

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