15.03.2017

Tamedia

Keine Abfallkübel mehr für die Mitarbeiter

Ab April müssen die Angestellten des grössten Schweizer Medienhauses ihren Abfall in Behältern auf den Etagen entsorgen.
Tamedia: Keine Abfallkübel mehr für die Mitarbeiter
Die Redaktion von «20 Minuten» im obersten Stock des Tamedia-Gebäudes. (Bild: zVg.)

Tamedia entsorgt die Mistkübel der einzelnen Mitarbeiter und führt ein neues Entsorgungssystem ein, welches die Trennung der verschiedenen Abfallarten möglich macht. «Ab April werden die Abfälle zentral pro Stockwerk gesammelt, die Papierkörbe an den Arbeitsplätzen werden aufgehoben», heisst es in einer internen Mitteilung, welche persoenlich.com vorliegt. Neu will Tamedia auch organische Abfälle getrennt entsorgen.

Ohne eigenen Abfallkübel auskommen müssen künftig die Mitarbeiter an den Standorten Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Hier könnten sie ihre Abfälle – «ähnlich dem System an den Bahnhöfen» – selbstständig in «zentral, gut erreichbaren» Behältern entsorgen, schreibt Tamedia. Dies in recyclinggerechter Trennung von Abfall, Zeitungen, Papier und Karton.

Laut Sprecher Christoph Zimmer will Tamedia mit dem neuen Entsorgungskonzept nicht sparen, sondern «die Recyclingquote erhöhen.» Die Massnahme sei ein Baustein von mehreren, welche auf einen möglichst nachhaltigen Betrieb abzielen würden. So weise man Mitarbeiter, die ihre Computer über Nacht nicht abschalten, seit Februar auf den Energieverbrauch hin. Und Druckaufträge würden nur noch über den Badge ausgelöst. «Das sind alles kleine und unspektakuläre Massnahmen, die in der Summe viel bringen», fügt Zimmer an.

Im Medienhaus an der Werdstrasse stellt Tamedia zwei Behälter pro Etage auf. Dass sie künftig weiter gehen müssen, um ihren Abfall zu entsorgen, dürfte einigen Tamedia-Mitarbeitenden sauer aufstossen. Die Änderung sei «vertretbar», sagt Zimmer dazu. Denn die Trennung von organischem Abfall und weiteren Abfallarten funktioniere nur, wenn die Stoffe gleich zu Beginn getrennt werden. (wid)



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Kommentare

  • Roman Widmer, 16.03.2017 01:43 Uhr
    Was für Dramen sich doch da beim "sympathischen" Tamedia-Konzern abspielen! Obwohl: Finde es gut, wenn die 20-Minuten Redaktoren ein bisschen Spazieren müssen, bis sie ihren Trash entsorgen können. Das kurbelt den Kreislauf an und durchblutet das Hirn... vielleicht gibt es so - etwas - qualitätsvollere Artikel in 20 Minuten (die Hoffnung stirbt zuletzt).
  • Peter Ledergerber, 20.03.2017 07:19 Uhr
    Der meiste Mist steht längst im Blatt.

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