22.01.2018

Weltwoche

Köppel startet eigenes Videoformat

«Weltwoche daily» will jeden Tag Hintergrundberichte liefern. Zum Auftakt gibt es ein Interview mit NZZ-Chefredaktor Eric Gujer zu «No Billag».
von Matthias Ackeret

Seit Montag ist die neue Website der «Weltwoche» online. Gleichzeitig wurden alle Apps und E-Paper auf den neusten Stand gebracht. Zahlende Kunden haben Zutritt zum Inhalt, während Neugierige sich einen Überblick verschaffen können. «Das Portal soll die klassischen Stärken des Magazins zum Ausdruck bringen», sagt Verleger Roger Köppel gegenüber persoenlich.com. «Und das sind: Recherche, intelligente Provokation, Vielfalt der Themen und Zugänge.»

«Gegen die SRG-Dauerbeschallung»

Neu ist das Format «Weltwoche daily», in welchem Verleger Roger Köppel von Montag bis Donnerstag (jeweils ab 16.30 Uhr) die wichtigsten Nachrichten des Tages präsentiert. Dies soll - so der Verleger und SVP-Nationalrat - «ein Gegengewicht zur SRG-Dauerbeschallung» sein. 

In der ersten Ausgabe vom Montag spricht der «Weltwoche»-Chef mit NZZ-Chefredaktor Eric Gujer über «No Billag» und mit dem Europakorrespondenten der deutschen Tageszeitung «Die Welt», Dirk Schümer, über das Elend der Grossen Koalition in Deutschland. Ausserdem beantwortet Köppel Leserfragen und gibt einen Tagestipp aus allen Bereichen des Lebens. Das Format «Weltwoche daily» soll den zahlenden Abonnenten der Wochenzeitung vorbehalten sein und einen Mehrwert darstellen.



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Kommentare

  • Luciano Gloor, 23.01.2018 23:57 Uhr
    Ein Mehrwert für die Abonnenten der Weltwoche auf Schülerzeitungs-Niveau. Eine echte Alternative zur SRG, fürwahr. Zumindest kann nun jeder sehen, was die Alternativen sind.
  • Marlene Frick, 24.01.2018 23:31 Uhr
    Amüsant, intelligent und informativ. So einfach gemacht. Und so gut! Ab sofort bei mir täglich Pflicht. Merci, Roger Köppel :)
  • Andreas Steinmann, 05.02.2018 10:34 Uhr
    Ich kann durchaus verstehen, dass die SRG kritisiert wird, dass sie sich ändern muss! Was ich aber nicht unterstützen kann, ist die rigorose No-Billag-Initiative! Herr Köppel kämpft leider nur für die Privaten!

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