17.04.2017

Todesfall

Kurt Zurfluh stirbt mit 67 Jahren an Herzversagen

Der langjährige und beliebte Radio- und Fernsehmoderator ist am Samstag während einer Kuba-Reise verstorben. Seine grössten Erfolge feierte er mit der Volksmusiksendung «Hopp de Bäse», die er während 16 Jahren moderierte.
Todesfall: Kurt Zurfluh stirbt mit 67 Jahren an Herzversagen
Kurt Zurfluh hat bis 2012 die Volksmusiksendung «Hopp de Bäse» moderiert. (Bild: Keystone)

Zahlreiche Radio- und Fernsehsendungen machten ihn bekannt. Jetzt ist der beliebte Moderator und Sportjournalist tot. Kurt Zurfluh starb am Samstag im Alter von 67 Jahren während einer Kuba-Reise an einem akuten Herzversagen. Dies teilten seine Angehörigen gegenüber Radio SRF mit, wie es auf der SRF-Homepage heisst. Zurfluh war seit den 1970er-Jahren und bis vor wenigen Jahren in den verschiedensten Funktionen für das Schweizer Radio und Fernsehen – heute SRF – tätig.

Begonnen hatte Zurfluh seine mehr als 40jährige Karriere im Regionaljournal Zentralschweiz des damaligen Radio DRS. Am Fernsehen präsentierte er Sportsendungen wie das «Sportpanorama» und «Sportaktuell». Während sechs Jahren, von 1996 bis 2012, war er Moderator der bekannten Volksmusiksendung «Hopp de Bäse».

Im Juli 2012 ging er nach 270 Mal «Hopp de Bäse» in Pension. Videobilder auf der Webseite von SRF zeigen, wie damals eine grosse Schar Volksmusikanten den sichtlich gerührten Zurfluh mit der «Steiner Chilbi» am Seeufer in Weggis verabschiedet. Das Publikum gibt ihm eine Standing Ovation.

2014 gab Zurfluh ein Comeback am Bildschirm: Er übernahm die Sendung «unterwegs» des Zentralschweizer Fernsehsenders Tele 1. Mit seiner Lebenspartnerin lebte er in den letzten Jahren in Weggis. (sda/lom)

Lesen Sie dazu auch den Nachruf im Blog von René Hildbrand



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Kommentare

  • Fridolin Hauser, 17.04.2017 10:42 Uhr
    Lieber Kurt, wir kannten uns seit meiner Zuger Zeit (1961-72), als du noch die Berufschule in Zug besuchtest, dann deine Berufswahl wechseltest und bei einem Buchverlag "stiftetest", dann entdeckte dich Tino Arnold, der Vater des Regionaljournals Innerschweiz und pushte dich in die Radio und TV-Laufbahn. Vor wenigen Jahren warst du mein Gast im Tolderhaus Näfels zu einem Small Talk und anschliessenden Essen im Garten des National. Heute ist dies unsere Abschiedbegegnung gewesen. Herzlich Dank, liebe Kurt, für Sympathie, Kameradschaft und Förderung. Gute Reise! Herzlich Fridolin
  • Claudio Beeler, 17.04.2017 18:43 Uhr
    Jeder Mensch muss mal abtreten.....67 Jahre sind im 21. Jahrhundert leider nicht rekordverdächtig und ich wünschte dass Kurt noch ein paar Jährchen draufbekommen hätte....leider war dies nicht der Fall.... ich habe Kurt in sehr guter Erinnerung und werde ihn sehr vermissen....

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