09.02.2018

Ringier

Leser verwechseln «Blick» mit SRF

Einen «TV-Marathon» auf blick.ch haben einige Zuschauer nicht vom Schweizer Fernsehen unterscheiden können. Sie nervten sich über das tiefe Niveau – und wetterten gegen «No Billag». «Blick» fühlt sich geehrt.
Ringier: Leser verwechseln «Blick» mit SRF
«Blick»-Reporter schauten während 15 Stunden die Programme der SRG – hier zusammen mit Irina Beller. (Bild: Videostill blick.ch)

«Blick» wollte es im Zuge der No-Billag-Debatte genau wissen: Die Reporter Flavia Schlittler und Daniel Leu zappten sich am Donnerstag während 15 Stunden – von 9 Uhr bis Mitternacht – durch sämtliche Radio- und Fernsehsender der SRG. Dieser Marathon wurde live auf blick.ch übertragen. Prominente Gäste wie Politiker Filippo Leutenegger, Eiskunstlauf-Weltmeisterin Denise Biellmann oder Jetsetterin Irina Beller setzten sich ebenfalls aufs TV-Sofa.

Der Auftritt von Irina Beller störte einige Zuschauer auf blick.ch derart, dass sie in die Tasten griffen. «Wenn ich mir für meine Billag-Gebühren die Beller anschauen muss, stimme ich mit Überzeugung Ja», schrieb einer in die Kommentarspalten. Andi Wullschleger, Ex-Radio-Zürisee-Redaktor, veröffentlichte zwei dieser Kommentare auf Twitter – dies mit dem Vermerk, dass die «Blick»-Leser nicht realisieren würden, dass sie eine «Blick»-Sendung schauen.


«Blick» reagierte prompt und kommentierte Wullschlegers Tweet: «Wir nehmen das als Kompliment. Immerhin ist anscheinend kein Qualitätsunterschied zu den Profis am Leutschenbach erkennbar.» (cbe)



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Kommentare

  • Roger Doelly, 09.02.2018 16:39 Uhr
    Wie steigert man Irina Beller? Mit Flavia Schlittler.

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