09.02.2018

SRF

Peter Rothenbühler bei «Schawinski»

Der People-Journalist sieht im Zuge der #MeToo-Debatte die Gefahr einer «medialen Lynchjustiz gegen unbescholtene Bürger».
SRF: Peter Rothenbühler bei «Schawinski»
Peter Rothenbühler, «Erfinder» des Schweizer People-Journalismus. (Bild: SRF)

Ob #MeToo ein längst überfälliger Emanzipationsschritt oder gezielter Rufmord an Männern ist: Die Meldungen von sexuellen Übergriffen auf Frauen nehmen nicht ab. Der Fall um Dieter Wedel hält aktuell die deutsche Filmszene auf Trab (persoenlich.com berichtete). Mit den Vorwürfen gegenüber CVP-Politiker Yannick Buttet oder Werner De Schepper, Ko-Chefredaktor der «Schweizer Illustrierte», ist die #MeToo-Debatte jüngst auch in der Schweiz angekommen.

Peter Rothenbühler, «Erfinder» des Schweizer People-Journalismus, gehört zu den Kritikern der «medialen Lynchjustiz gegen unbescholtene Bürger», wie er es nennt. Kein Wunder also, dass sich Rothenbühler für seinen Kollegen De Schepper einsetzt. Dieser wird aufgrund anonymer Aussagen des mehrfachen sexuellen Übergriffs beschuldigt. Ist dies bloss Solidarisierung unter Männern oder Ausdruck davon, dass #MeToo zu weit geht? Inwiefern sind anonyme Denunzierungen berechtigt? Und: Gilt die Unschuldsvermutung im Falle von sexueller Belästigung nicht mehr?

Roger Schawinski im Streitgespräch mit Peter Rothenbühler, am Montag, 12. Februar, 22.55 Uhr, auf SRF 1. (pd/cbe)

 



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