25.04.2014

SRF

Publikum kann über Pony M. bestimmen

Die Bloggerin stellt sich in "Ich, die Mehrheit" der Demokratie.
SRF: Publikum kann über Pony M. bestimmen

Demokratie – alle finden sie gut, und doch gehen immer weniger an die Urne. Wird Demokratie zur Nebensache? "Nie und nimmer!", sagt Pony M. Im Projekt "Ich, die Mehrheit" stellt sie sich der direkten Demokratie und lässt die Mehrheit über Lebensentscheidungen der Bloggerin abstimmen, wie SRF am Freitag mitteilte.

Mit dem Projekt "Ich, die Mehrheit" biete SRF Kultur ein umfassendes Trainingsprogramm für Abstimmungsmüde und routinierte Demokratieverweigerer. Das Projekt soll der Demokratie ein Gesicht geben und dem Publikum den Einfluss einer Stimmmehrheit vor Augen führen.

Über die Website srf.ch/ichdiemehrheit kann es drei Wochen lang über das Verhalten einer Person bestimmen: Die Zürcher Bloggerin Pony M. beugt sich der Meinung der Mehrheit, die über grosse und kleine Fragen des Lebens abstimmen kann.

Tägliche Entscheidungen
Die Mehrheit fällt täglich Entscheidungen für Pony M.: Soll sie, die bekennende Fleischliebhaberin, eine Woche lang vegan leben? Muss sie am 1. Mai arbeiten? Und wie verbringt die Bloggerin am kommenden Wochenende ihre Freizeit? Soll sie einen Literaturklassiker lesen oder ins Kino gehen?

Es handelt sich um ein Experiment mit Risiken und Nebenwirkungen, denn Pony M. hat eine klare Vorstellung davon, was sie will – und was nicht. Sie wird versuchen, die Mehrheit für ihre Anliegen zu gewinnen.

Sich der Meinung der Mehrheit beugen
Doch egal, was ihre eigenen Wünsche sind: Pony M. wird sich der Meinung der Mehrheit beugen müssen – ob es ihr passt oder nicht. Damit lebt Pony M. die direkte Demokratie und streitet sich lustvoll mit dem Stimmvolk, dem unbekannten Wesen.

Was Pony M. in den drei Wochen von "Ich, die Mehrheit" erlebt, kann man nicht nur auf der Website und über Twitter - unter dem Account @srfkultur und dem Hashtag #ichdiemehrheit - verfolgen. Pony M. wird während des Projektes auch immer wieder im Radio und Fernsehen über ihre Erfahrungen berichten. (pd)

Bild: SRF/Oscar Alessio



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