28.11.2017

Republik

Robin Schwarz wird Chef vom Dienst Social

Der 28-jährige startet diesen Freitag beim Medien-Start-up. Zuvor war er Redaktor Frontteam beim «Tages-Anzeiger».
Republik: Robin Schwarz wird Chef vom Dienst Social
Studiert nebenbei «aus der Freude am Lernen» Literatur an der Uni Zürich: Robin Schwarz. (Bild: zVg.)
von Christian Beck

Am Freitag, 1. Dezember, startet Robin Schwarz in einem 50-Prozent-Pensum als Chef vom Dienst Social bei der «Republik». Dort ist er zuständig für die Social-Media-Kanäle, dazu gehört die eigene Debattenplattform.


«Ich werde quasi der dortige Goldsucher: Ich will aus dem Dialog mit unseren Mitgliedern neue Geschichten und Anknüpfungspunkte herausschürfen und Social-Storytelling zu einer eigenständigen journalistischen Disziplin entwickeln», so Schwarz auf Anfrage von persoenlich.com. Community stehe im Herzen der «Republik». Dementsprechend wichtig sei es, dass das Thema Social vorangepeitscht und weiterentwickelt werde. «Vieles ist aber noch offen. Und das ist auch gut so. Selbst der klügste Plan überlebt die erste Schlacht bekanntlich nicht», sagt er weiter.

Den 28-Jährigen reizt bei der «Republik» die «Rebellion, Leidenschaft und Begeisterung, Mut, Ideenreichtum, die Lust am Entdecken neuer Wege, das Nachdenken über den eigenen Berufsstand und dessen Rolle in der Demokratie». Diesen Tugenden habe er sich stets verpflichtet gefühlt. Kein Medium verkörpere das so sehr wie die «Republik». Und: «Mit einem so fabelhaften Team etwas aufbauen zu dürfen – diese Chance kommt nur einmal im Leben», so Schwarz.

Vom Journalismusstudium zum Tagi

Schwarz arbeitete seit Januar 2015 beim «Tages-Anzeiger», anfänglich als Newsdesk-Redaktor, nach einem halben Jahr wechselte er ins sogenannte Frontteam. Dieses bestehe primär aus zwei Aufgaben: Onlineblattmacherei und Morgenteam. «Im Morgenteam haben wir die wichtigsten Themen des Tages als Team in Angriff genommen und möglichst multimedial und kreativ umgesetzt», erklärt Schwarz.

Tagi Online sei eine «grossartige Schule» in vielerlei Hinsicht gewesen. «Ich plädiere dafür, dass ‹arrivierte› Journalisten den jungen Onlinern mehr Ernst entgegenbringen sollen. Darunter gibt es so viele verflucht talentierte Leute, die einfach nur guten Journalismus machen wollen», sagt der Journalist. News seien Adrenalin pur. «Ich hatte immer wieder dieses Gefühl, einen der vordersten Plätze beim Passieren von Geschichte zu haben.»

Schwarz studierte von 2011 bis 2014 Journalismus an der ZHAW. Zuvor war er gelegentlich als freier Mitarbeiter für Regionalzeitungen wie «Zürcher Unterländer», «Limmatwelle» oder den «Furttaler» tätig.



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