Bundesrat - Millionen für Kommunikationsberater

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27.03.2014

Millionen für Kommunikationsberater

Die PR-Ausgaben des Bundes steigen weiter, wie die "Handelszeitung" zeigt.

14,3 Millionen Franken hat das EDI von Alain Berset im letzten Jahr für PR ausgegeben - das sind über 10 Prozent mehr als 2012. Das Innenministerium hat mit 17,9 Prozent auch den grössten Anteil an den Gesamtausgaben für Kommunikation, vor Ueli Maurers VBS mit 17,3 Prozent. Dies berichtet die "Handelszeitung" in der Ausgabe vom Donnerstag.

Insgesamt wendete der Bund 80 Millionen Franken für die Information der Bevölkerung aus, 0,6 Millionen weniger als 2012. 295 Angestellte beschäftigen sich mit den entsprechenden Aufgaben. 50 Prozent der Ausgaben fliessen in Direktinformationen wie Printprodukte oder Veranstaltungen, 15 Prozent werden für Kampagnen und Abstimmungsinformationen aufgewendet und 35 Prozent für Pressearbeit. Grundlage der Angaben ist die noch nicht veröffentlichten Staatsrechnung.

Gestiegen sind dagegen die Kosten für externe Berater (Gutachten, Expertisen, Politberatung, Kommunikation). Sie erreichten laut "Handelszeitung" 2013 eine Höhe von 235 Millionen Franken - 2012 waren es 230 Millionen. Die Departemente geben jedoch nicht bekannt, welche Berater und Agentur sie mit welchen Aufgaben betraut haben. (handelszeitung/lmy)

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Thomas C. Maurer

Black-Box Bundesrat. Einmal mehr! Warum dürfen wir Steuerzahlenden eigentlich nicht wissen, wozu, wie und auf welchen Kanälen wir von Bundesbern informiert werden?

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