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Die frisch lancierte Kampagne der Tierrechtsganisation Peta, welche die Massentierhaltung mit der Inhaftierung von KZ-Gefangen vergleicht, wirft hohe Wellen, wie 20 Minuten in seiner Freitagausgabe berichtet. In Deutschland will der Zentralrat der Juden die Peta wegen Volksverhetzung anzeigen. Auch in der Schweiz sorgt die Kampagne für Unmut. "Wenn SS-Männer mit Fleischessern gleichgesetzt werden, ist das verleumderisch und diskriminierend", zitiert das Pendlerblatt Yves Kugelmann, Chefradaktor des jüdischen Magazins.
Auch der international operierende Tierschutzverein Vier Pfoten kann mit der Schock-Offensive nicht viel anfangen. "Wer Leid vergleicht, wird keinem der Leiden gerecht" heisst es in einer Mitteilung der Organisation vom Freitag. Die Kampagne lenke von den katastrophalen Zuständen in der Intensivtierhaltung eher ab. Anstatt auf die Missstände der industriellen Tierhaltung aufmerksam zu machen, errege die Kampagne Aufsehen durch Tabubruch und ziele damit in die falsche Richtung.
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