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Die SRG SSR idée suisse investiert zusätzlich zwei Millionen
Franken in die vierte Landessprache. Das rätoromanische Fernsehen und das
Radio können damit ihre Präsenz ausbauen. Die markanteste Neuerung betrifft
die Fersehsendung "Telesguard". Die "rätoromanische Tagesschau" im Vorabendprogramm von SF DRS wird früher
und öfter gesendet. Wie Bernard Cathomas, Direktor von Radio e Televisiun
Rumantscha, am Dienstag in Chur erklärte, wird "Telesguard" ab Ende März
2005 um 17.45 statt um 18.45 Uhr ausgestrahlt.
Die Sendezeit wird von sechs auf zehn Minuten verlängert. Zudem gibt es neu
auch samstags eine Ausgabe von "Telesguard". Durch diese Neuerungen
verdoppelt sich die Dauer der Nachrichtensendungen, die heute im Schnitt von 170'000 Personen verfolgt werden. Die Mehrkosten von 500'000 Franken fallen
vor allem in der Technik an.
Änderungen stehen Ende März 2005 auch beim rätoromanischen Radio an. Radio
Rumantsch, das heute täglich 14 Stunden auf Sendung ist, wird einen Schritt
in Richtung Vollprogramm machen. 1.5 Millionen Franken will die SRG in den
Ausbau investieren. Das Budget für Radio e Televisiun Rumantscha wird somit
insgesamt um 2 auf total 22 Millionen Franken pro Jahr aufgestockt.
Die 1.5 Millionen Franken für den Ausbau von Radiosendungen werden
finanziert, indem der SRG-Verteilschlüssel ab dem 1. Januar 2006 leicht
verändert wird. Dadurch werden die Gelder für die anderen drei
Landessprachen etwas gekürzt, wie SRG-Generaldirektor Armin Walpen erklärte. Walpen sagte weiter, dass die SRG in den nächsten fünf bis sieben Jahren
"erhebliche Finanzprobleme bekommen wird". Diese Aussichten verlangten nach
einer Strategie und Prioritätensetzung. (sda)
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