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Trotz der steigenden Bedeutung des Internets
spielen klassische Medien wie Fernsehen und Radio für Europas Jugend weiter eine wichtige Rolle. Zu diesem Schluss kommt eine umfangreiche Studie von SBS Broadcasting über die Mediennutzung und das Konsumverhalten von Jugendlichen, bei der 1'400 Personen teilnahmen.
In ihrem Freizeitverhalten, so ein weiteres Ergebnis der
Untersuchung, sind sich die Jugendlichen aus den europäischen Metropolen sehr ähnlich. Im Mittelpunkt steht die Musik: 89 Prozent der 14- bis 20-Jährigen hören täglich Musik. 61 Prozent schalten dafür jeden Tag das Radio ein. iPods und andere MP3-Player scheinen das Radio nicht in der Gunst der jugendlichen Hörer zur gefährden. Diejenigen, die einen MP3-Player besitzen, hören intensiver und länger Radio, ergab die Studie. Sie nutzen dieses Medium zur Orientierung über musikalische Trends. Das Internet hat im Tagesablauf junger Menschen inzwischen einen ähnlichen Rang wie das Radio erreicht: 59 Prozent gehen täglich online.
Unangefochtenes Leitmedium aber bleibt das Fernsehen mit 94 Prozent.
Die Jugendlichen in Europas Metropolen haben monatlich ein Budget von durchschnittlich 282 Euro zur Verfügung. Mehr als die Hälfte davon geben sie für Produkte des täglichen Bedarfs, so genannte Fast Moving Consumer Goods, aus. Ein Viertel des Taschengelds fliesst in Telekommunikation, Software und Entertainment.
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