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Die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP) gab heute in einer Pressekonferenz bekannt, was "persoenlich.com"-Leser schon vor zwei Wochen erfuhren: Der Freisinn startet mit einem neuen Logo in die nächsten Wahlen. Am Montag wird der "Claim" mit einem dreidimensionalen, sich bewegenden Schweizerkreuz und dem
Slogan "FDP lanciert.
Die FDP ist nach der CVP die zweite Bundesratspartei,
die das Schweizer Kreuz in ihr Logo aufnimmt. Kaspar Loeb von der Publicis hält die Wahl für einen Hinweis auf die Orientierungslosigkeit der Mitteparteien.
Das Schweizer Kreuz sei einer der besten "Brands", pries der FDP-Marketingverantwortliche Rudolph Schürmann am Freitag das neue Logo der Partei. Unter bestimmten Umständen sei dies richtig,
stimmte Kaspar Loeb, Geschäftsführer der Werbeagentur Publicis auf Anfrage der SDA zu. Für den Export von Schweizer Schokolade etwa
sei der Stempel "Swiss made" ein Vorteil.
Bei einer nationalen Partei liege der Fall aber anders: Dass die
FDP das Schweizer Kreuz ins Logo stelle, sei für ihn ein Hinweis
darauf, dass die Partei Schwierigkeiten habe, sich zu
positionieren. Ähnlich wie die CVP, die das Schweizer Kreuz im
vergangenen Sommer in ihr Logo aufgenommen hatte.
Loeb relativierte zudem die Bedeutung des Logos. So lange die
Parteien nur ihr Logo änderten, passiere nichts, sagte er. Allein
damit werde die Partei keine einzige zusätzliche Stimme gewinnen.
Bei der FDP komme hinzu, dass viele Wähler der Partei keine "Hauruck-Patrioten", sondern eher international orientiert seien. Zudem stehe das Kreuz in einem gewissen Widerspruch zur Unterzeile
"Wir Liberalen". Eine liberale Haltung zeichne sich aus durch eine offene Haltung, auch gegen Aussen.
Bei einer nationalen Partei liege der Fall aber anders: Dass die FDP das Schweizer Kreuz ins Logo stelle, sei für ihn ein Hinweis darauf, dass die Partei Schwierigkeiten habe, sich zu
positionieren. Ähnlich wie die CVP, die das Schweizer Kreuz im vergangenen Sommer in ihr Logo aufgenommen hatte. (sda)
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