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Dass der neue Schweizer Privatsender 3+ zum Sendestart vom SF Schweizer Fernsehen nicht unbedingt Glückwünsche bekommt, ist verständlich. Dass man dem neuen Konkurrenten dafür aber ein Anwaltsschreiben zukommen lässt, in dem man von 3+ verlangt, das Logo und den Slogan "das junge Schweizer Fernsehen" zu ändern, überrascht dann aber doch. Zumindest ist der Zeitpunkt ungewöhnlich, denn sowohl Logo als auch Slogan sind schon seit Wochen bekannt.
SF-Sprecher Urs Durrer erklärt gegenüber dem Blick: "Bei SF haben in den letzten Tagen viele verunsicherte Zuschauer nachgefragt, ob 3+ unser neuer Fernsehsender ist. Aufgrund des Kommunikationsauftrittes des neuen Schweizer Privatsenders entsteht also offensichtlich eine Verwechslungsgefahr."
Dominik Kaiser, Geschäftsführer von 3+, findet die Forderung des Schweizer Fernsehens "völlig absurd", wie er im Blick erklärt. Gemäss schreiben vom Leutschenbach hat 3+ zwei Tage Zeit, um Logo und Slogan zu ändern. Für Kaiser kommt das nicht in Frage: "Wir sind ein Fernsehen aus der Schweiz. Es ist wohl legitim, dass wir uns dann als junges Schweizer Fernsehen bezeichnen."
Dieses Logo führt gemäss SF zu Verwechslungen.
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