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Schon wieder sorgt die Werbekampagne für die M-Budget-Kreditkarte für Ärger. Auf Druck des italienischen Modelabels Gucci musste die Migros erneut Plakate der Kampagne überkleben lassen. Migros-Sprecherin Monika Weibel bestätigte diese Massnahme gegenüber "persoenlich.com". "Gucci hat sich bei der GE Money Bank gemeldet und die Verwendung des Markennamens abgemahnt", so Weibel. Die GE Money Bank ist Partnerin der Migros.
Die Pressestelle von Gucci nahm zur Abmahnung gegenüber "persoenlich.com" keine Stellung. Auf dem Plakatsujet wirbt die Migros mit dem Slogan "Gut möglich, dass man Sie bei Gucci nach der Cumulus-Karte fragt" -- offenbar hat sich das Modeunternehmen daran gestört, dass die Luxusmarke in einem nicht eben zielgruppengerechten Umfeld erscheint. Hinzu kommt: um Einwilligung zur Verwendung des Labels hat die Migros Gucci nicht gefragt. "In Absprache mit den Migros-Verantwortlichen ist man das Risiko eines Gucci-Einschreitens eingegangen", erklärt Weibel. Ihren Angaben zufolge geht Gucci nicht auf juristischem Weg gegen die Detailhändlerin vor. Es sei bei der schriftlichen, aussergerichtlichen Abmahnung geblieben.
Bereits in der Westschweiz hatte die M-Budget-Kampagne Unmut ausgelöst ("persoenlich.com" berichtete). Die Gemeinde Renens hatte sich gegen die ihres Erachtens abwertende Kampagne gewehrt. Weil die Migros das Bild habe entstehen lassen, Renens sei ein armer Ort, forderte die Gemeindepräsidentin, dass die Plakate entfernt würden. Die Migros kam dem Anliegen nach und und wies die Plakatgesellschaften an, die umstrittenen Plakate in der Westschweiz zu überkleben. Dessen ungeachtet läuft die Kampagne für die M-Budget-Kreditkarte weiter. (dvp)
Nicht um Einwilligung gefragt: Das umstrittene Sujet der Werbekampagne für die M-Budget-Kreditkarte.
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