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Herr Walder, weshalb braucht der SonntagsBlick eine Magazin-Beilage?
- Der SonntagsBlick hatte immer ein Magazin. Während Jahrzehnten auf Zeitungspapier. Nun als Zeitschrift. Die Zeitschrift zum Sonntag als Teil des SonntagsBlicks zu haben, erachte ich als grossen Mehrwert -- sowohl für den Lesermarkt wie auch für den kommerziellen Markt.
War die Absetzung der Magazin-Beilage nie Thema in den vergangenen Monaten?
- Nein. Der SonntagsBlick besteht aus drei Teilen: Aktuell, Sport, Magazin. Daran gab es nie etwas zu rütteln.
"Sie + Er" hat die Werbeindustrie nie überzeugen können. Weshalb soll dies das neue "SonntagsBlick Magazin" schaffen?
- Zusammen mit Verlagsdirektor Thomas Passen war ich in den vergangenen Woche auf Roadshow bei praktisch allen wichtigen Media-Agenturen. Die Resonanz auf das neue SonntagsBlick Magazin ist war sehr gut. Wir werden ein äusserst attraktives Umfeld für den Werbemarkt bieten. Im Übrigen haben wir über eine Million Leser zu bieten!
Wie lautet in kurzen Worten das inhaltliche Konzept des neuen Magazins?
- Als Einstieg bieten wir einen kurzweiligen und kurzteiligen Start ins Magazin, viel Lifestyle, viel Inspiration fürs moderne und gepflegte Leben. In der grossen Mitte finden grosse Reportagen statt über Themen, die die Schweiz bewegen. Dazu Porträts, grosse Interviews, Portfolios. Und -- als Abschluss dieses Teils -- Einblicke in die Lebenswelten von Schweizer Persönlichkeiten. Abgerundet wird das "SonntagsBlick Magazin" mit allem Erlebenswertem: Essen, Trinken, Kino, Reisen, Kunst, Musik, TV und einem ganz speziellen Fragebogen an berühmte Schweizer.
Sie haben uns vor wenigen Monaten gesagt, dass das neue "SonntagsBlick Magazin" mit einigen Überraschungen aufwarten werde. Können Sie uns nun verraten, welche?
- Um nur einige Beispiele zu nennen: "Sonntags bei..." einer Schweizer Persönlichkeit, der vorher erwähnte Fragebogen, den die Prominenten von Hand ausfüllen, die neue TV-Kolumne von Kurt Felix und vieles mehr.
Wo verläuft die Trennlinie: Welche Geschichten kommen ins Blatt, welche ins Magazin?
- Der erste Bund ist und bleibt der aktuelle Teil des SonntagsBlicks. Das Magazin ergänzt der ersten Bund perfekt mit allen Themen, die eine moderne Zeitschrift heute bieten soll.
Machen Sie mit dem "SoBli Magazin" eine zweite Schweizer Illustrierte?
- Nein, die Schweizer Illustrierte ist und bleibt die Schweizer Illustrierte. Selbstverständlich habe ich meine Erfahrung als Zeitschriftenmacher mit in die Konzeption des neuen SonntagsBlick Magazins eingebracht, aber mit dem Konzept der Schweizer Illustrierten hat dies nichts zu tun.
Abschlussfrage: Frank A. Meyer gilt als Erfinder von "Sie + Er". Hat er an der Erneuerung des Hefts nun auch wieder mitgearbeitet?
- Frank A. Meyer ist in allen journalistischen Fragen eine wichtige Bezugsperson für mich. Ich glaube, ich darf sagen, dass ihm das neue Magazin gefällt.
(Die Fragen wurden Marc Walder schriftlich zugestellt. Bearbeitung: David Vonplon)
Keine zweite Schweizer Illustrierte: Die Titelseite des "SonntagsBlick Magazin". Das Layout schuf Stéphane Carpentier zusammen mit Creative Director André Frensch.
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