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Schwarze Schafe sollen aus der Schweiz verschwinden. Diese Ansicht vertritt die SVP in ihrer jüngsten Kampagne. In Inseraten zeigt die Partei ein weisses Schaf, das nach einer Messertat verblutet. Beim Sujet handle es sich um "eine dramaturgische Weiterentwicklung und ein Spass, den wir uns erlaubt haben", sagt SVP-Sprecher Roman Jäggi gegenüber der Abendzeitung "heute".
Professor Georg Kreis von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus findet's dagegen nicht so lustig: "Die SVP macht sich damit selbst zu einem unschweizerischen Schaf und zeigt mit der nötigen Deutlichkeit, dass man sie aus patriotischer Pflicht auf keinen Fall unterstützen darf", so Kreis gegenüber der Zeitung.
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[14.08.2007 - 9.28 Uhr]
Senf
Leider muss ich zugeben, das die Schafe ja ziemlich nett illustriert sind... grrrrr |
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[14.08.2007 - 10.17 Uhr]
Schwarze und weisse Schafe
Die Welt ist halt einfach nicht ganz so einfach, wie die SVP sie darstellt (und wohl auch sieht). Es gibt zwischen Schwarz und Weiss gar viele Grautöne, die die SVP offensichtlich nicht sieht resp. sehen will. Und: Schwarze Schafe gibt es längst nicht nur unter Ausländern - man denke nur an Werner K. Rey oder den Swissair-VR, dessen Unfähigkeit unzählige Angestellte den Job gekostet und zahlreiche Firmen in den Konkurs gerissen hat. |
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[14.08.2007 - 13.02 Uhr]
Dazu
Das ist wirklich das Allerletzte. Wie die ganze Partei halt. Verstehen kann ich die Medien nicht, dass sie diesen Grüseln überhaupt eine Plattform bieten. Immer wieder erscheinen Fratzen wie Mörgeli, Heer und Konsorten z. B. auf TeleZüri, um ihren ungefilterten Mist von sich zu geben. Nicht zu verstehen... Die letzte Kampagne war schon grauenvoll - diese ist dazu auch noch respektlos jeder lebenden Kreatur gegenüber. |
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[14.08.2007 - 14.32 Uhr]
Patrizio
Einmal mehr eine Kampagne der SVP, bei der die potentiellen Anhänger jubeln (à la «endlich sagt jemand, was Sache ist») und die Linke die Hände verwirft (à la «was für eine skandalöse Darstellung»). So lange dieses einfache Rezept so schön aufgeht und Medien sogar darüber berichten, werden wir wohl auch weiterhin in den Genuss der typischen SVP Reklame kommen. Bis zum nächsten Mail.
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[19.08.2007 - 11.05 Uhr]
Schneider Marlis
Ich finds rasistisch! Sorry Farbe schwarz muss nicht sein, dann auch noch ein Schaf....ich finds daneben! übrigends dass mit dem Messer ist auch so ne Sache......Tja danke ich muss es mir jeden Tag ansehen, dieses "lustige" Plakat und ich finds absolut daneben! |
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[20.08.2007 - 12.04 Uhr]
Lena
Ich finde es total rassistisch und völlig daneben. Gar nicht lustig und eine Schande für unsere Schweiz. Dann wird das Bild noch mit den Worten "Sicherheit" in Verbindung gebracht. |
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[20.08.2007 - 14.45 Uhr]
Ana Lysis
Hm, wer hat wohl das weisse Schaf erstochen? Eines der weissen Schafe ist damit beschäftig ein schwarzes Schaf aus der Schweiz zu kicken. Da bleibt als Täter nur noch das weisse Schaf im Hintergrund... schönes Eigengoal der SVP. |
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[23.08.2007 - 15.35 Uhr]
Juerg Lehmann
Beni Schweizer aus dem Baselbiet findet die SVP sympathisch. Zwei Monate vor den Wahlen hält sie heute Samstag ihren Parteitag in Basel ab, um sich und ihre Kandidaten auf einen «Vertrag mit dem Volk» zu verpflichten. Sehr gut, sagt Beni und fragt sich, ob SVP-Glücksbringer Zottel wohl auch dabei ist? Der sechsjährige Ziegenbock verbringt seine Tage normalerweise im Stall. Aber wenns ums Ganze geht, müsste das Maskottchen eigentlich nach Basel gebracht werden. Das würde motivierend wirken, meint Beni. Die SVP ist ja überhaupt ziemlich tierisch unterwegs. Das erkennt man auch an Parteichef Ueli Maurer, wenn er zur allgemeinen Gaudi Gräser bestimmt, indem er sie kaut. Nähe zum Tier zeigt die SVP aber vor allem mit Plakaten und Inseraten, wo sie für ihre Ausschaffungsinitiative gegen kriminelle Ausländer wirbt. Man erkennt darauf vier karikierte Schafe, genauso wie sie Kinder aus Trickfilmen kennen. Eines ist schwarz und hat nur ein (!) Ohr. Beni Schweizer hat genau gezählt. Aber oha. Das schwarze wird von einem der drei weissen Schafe mit einem Fusskick vom Schweizer Territorium vertrieben. Es gehört nicht zu uns. Als Variation hat die Partei Anzeigen laufen, wo eines der drei weissen Schafe auf dem Rücken liegt, ein Messer im Körper, aus der Wunde tropft Blut. Es ist tot. Das ist laut SVP-Sprecher Roman Jäggi eine«dramaturgische Weiterentwicklung und ein Spass, den wir uns erlaubt haben». Beni Schweizer lacht mit, bis er ins Grübeln kommt. Er fragt sich, wie es sein Messer in den Rücken steckt, es hat ja keine Hände? Er überlegt: Es muss ein Mensch hinter der feigen Tat stecken. Aber er ist nicht mit auf dem Bild. Hat sich der Messerstecher als schwarzes Schaf getarnt? Und es erscheint Beni plötzlich nicht mehr abwegig, auch in den beiden Jungbären, die in Graubünden weisse Schafe reissen, schwarze Schafe zu vermuten, die sich als Bären verkleidet haben, aber Menschen sind. Er ist total verwirrt und es hilft ihm nicht, wenn er jetzt wieder an Zottel denkt. Im Gegenteil. Beni Schweizer weiss nämlich: Ziegen sind eigensinnig und unabhängig, Schafe dagegen Herdentiere. Wenn also die SVP (Zottel) mit dem Volk (weisse Schafe) einen Vertrag abschliesst – was kommt da am Ende überhaupt heraus? Zottel, weisse und schwarze Schafe, Bären und ein Gräser kauender Präsident. Tierisch kompliziert! Er versteht nur noch Bahnhof. «Christoph Blocher, übernehmen Sie!», ruft er und wacht auf. Tatsächlich: Blocher spricht am Parteitag zum Thema: «Ist die Schweiz auf dem richtigen Weg?» Beni Schweizer aber fragt sich: Ist die SVP auf dem richtigen? |
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[10.09.2007 - 21.51 Uhr]
Peter Pandämonium
Apropos Schaf. Zugeschickt erhalten, gesehen, für gut befunden und gekauft: http://www.schaf.whoever.ch |
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