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Erst kürzlich hat das Bundesamt für Kommunikation die bisher einzige Konzession für Handy-TV in der Schweiz an Swisscom vergeben. Der Telekomkonzern will aus diesem Grund knapp 100 neue Rundfunkantennen aufstellen. Erstes Ziel ist es, die Bilder von der Fussball-Europameisterschaft auch aufs Handy zu bringen.
Geht es nach der Vereinigung gegen Elektrosmog, Gigaherz, wird es nie soweit kommen. "An der Euro 2008 wird man die Spiele mit Sicherheit nur über die konventionellen Kanäle verfolgen können", zeigt sich Gigaherz-Präsident Hans U. Jakob in der Basler Zeitung überzeugt. Nötigenfalls will die Vereinigung bis vor Bundesgericht gegen die Einführung des Handy-TV kämpfen. Stein des Anstosses sind die nötigen DVB-H-Signale, die runf fünfmal stärker als normale Mobilfunkstrahlung sein sollen.
Bei der Swisscom hat man mit Widerstand gerechnet. Das Unternehmen ist zuversichtlich, bis zur Europameisterschaft mit Handy-TV bereit zu sein, erklärt Sprecher Carsten Roetz gegenüber der BaZ. Zudem würden die für Handy-TV nötigen Antennen nicht im gleichen Masse wie die herkömmlichen Mobilfunkantennen strahlen.
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