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Erneut hat ein Grosskonzern den Schritt in die virtuelle Welt von Second Life gewagt: Der amerikanische Nachrichtensender CNN International hat eine eigene Insel eröffnet. Auf dem "I-Report hub" dreht sich alles rund um Kommunikation in Second Life.
Für CNN sei es das Ziel herauszufinden, wie virtuelle Welten funktionieren und zu erfahren, welche Art von News die SL-Bewohner interessieren, sagte Susan Grant, die Vizepräsidentin von CNN News Services, in einem Interview. Den Schwerpunkt dabei legt CNN auf user-generated content. News-Beiträge also, die von den SL-Bewohnern selbst geschrieben und von CNN publiziert werden.
Doch CNN begnügt sich in diesem Projekt nicht damit, Einwegkommunikation zu betreiben, sondern sucht den Dialog mit den virtuellen Reportern: Auf dem I-Report hub werden wöchentlich Diskussionen veranstaltet, bei denen Redaktoren von CNN die eingereichten Beiträge mit den SL-Bewohnern diskutieren und auch Feedbacks geben können.
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[21.11.2007 - 16.25 Uhr]
Michael Hummel
Dass ein weiterer Großkonzern eine Insel in Second Life eröffent ist eigentlich keine Meldung wert. Sehr viele haben in der Vergangenheit großmundig ihr Second Life Engagement angekündigt.
Was ich aber bemerkenswert finde ist die der Web 2.0 Ansatz den CNN gewählt für ihr Second Life Engagement gewählt hat. Für einen ansonsten auf one-way-Kommunikation spezialisierten Nachrichtendienstleister ist es ein großer Schritt sich auf einen echten Dialog mit Anwendern einzulassen und user-generated-content auf einer CNN-gebrandeten Insel zu veröffentlichen. Das macht die Marke CNN nahbar, fassbar und kann so zu einer höheren Kundenbindung führen. Über diese Themen reden wir häufig mit deutschen Unternehmen, aber leider verstehen nur wenige das Potential dass in solch einem Ansatz steckt.
Ich freue mich dass CNN einen Web 2.0 Ansatz gewählt hat und uns nicht mit schöner aber langweiliger Architektur beglückt und dann bzgl. der Besucherzahlen wunder erwartet.
Ich schaue mir das gleich mal an! |
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