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Thomas Matter, Ex-Chef der Swissfirst Bank hat Zivilklage gegen den NZZ Verlag und zwei Journalisten der "NZZ am Sonntag" eingereicht. Die Klagesumme beläuft sich auf zehn Millionen Franken, wie die "Bilanz" berichtet. Gemäss dem Wirtschaftsmagazin geht Matter gerichtlich gegen das Verlagshaus vor, weil dieses sich wenig kooperativ zeigte.
Im Gegensatz zu "Blick" und "SonntagsBlick", die dem Bankier eine breite Plattform einräumten und sich explizit für ihre Vorwürfe entschuldigten, habe die "NZZ am Sonntag" nicht eingelenkt. Der NZZ Verlag sei Matter nicht entgegengekommen, begründet dessen Sprecherin Karin Rhomberg gegenüber der "Bilanz" -- weder in der Sühneverhandlung noch in der Berichterstattung. Darum habe Matter Ende Dezember eine rund 200 Seiten schwere Klage beim Zürcher Handelsgericht eingereicht.
In der Klage wird den Beschuldigten Persönlichkeitsverletzung und unlauterer Wettbewerb vorgeworfen. Es seien mehrfach Unwahrheiten verbreitet worden, wie zum Beispiel, dass Pensionskassen zu Schaden gekommen seien. Weiter werden von den Anwälten Matters ungerechtfertigte Bestechungs- und Insidervorwürfe sowie die Wucht und Dauer der Kampagne gegen den Bankier aufgeführt.
NZZ schweigt
Der NZZ Verlag hat den Antrag gestellt, das Verfahren aufzuteilen. Die Klage gegen den Verlag soll separat von der Klage gegen die Journalisten behandelt werden. Darüber wird das Gericht laut "Bilanz" in Kürze entscheiden.
Auf Anfrage von "persoenlich.com" wollte Markus Spillmann Vorsitzender der Geschäftsleitung NZZ AG, lediglich bestätigten, "dass die Klage von Thomas Matter in Sachen Berichterstattung Swissfirst gegen die NZZ AG und zwei Mitarbeiter der 'NZZ am Sonntag' eingegangen ist". Zu deren Inhalt und zum laufenden Verfahren nehme man derzeit keine Stellung.
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