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Die Swisscom ist derzeit daran, ein neues Handy-TV-Netz aufzubauen. Erklärtes Ziel ist es, die grossen Agglomerationen bis zum Beginn der Euro 08 im Juni zu abzudecken. Wie "20 Minuten" berichtet, läuft der Telekomanbieterin bei diesem Unterfangen jedoch die Zeit davon, weil Elektrosmog-Gegner den Bau nötiger Anlagen blockieren. Das Pendlerblatt zitiert Hans-Ueli Jakob von der IG Gigaherz, der bereits davon spricht, dass die Swisscom mit diesem Ziel gescheitert sei.
Seine Organisation hat gegen die geplanten Handy-TV-Sender auf dem Zürichberg und dem Ulmizberg bei Bern Einsprachen erhoben. Nun hätten die Kantone diesen Beschwerden aufschiebende Wirkung erteilt. "Das bedeutet, dass die Sender nicht gebaut werden dürfen, bis das Bundesgericht entschieden hat, und das kann Jahre dauern", erklärt Jakob. IG Gigaherz werde auch gegen stark strahlende Anlagen an anderen Standorten vorgehen.
Bei der Swisscom hält man derweil am Ziel fest, die in der Konzession vorgeschriebene Versorgung rechtzeitig zum Start der Euro 08 sicherzustellen. Das Handy-TV-Angebot sei nach wie vor für die EM-Austragungsstädte Bern, Basel, Zürich und Genf vorgesehen, erklärt Sprecherin Miriam Ziesack. Um das Projekt in letzter Minute zu retten, könnte die Swisscom laut "20 Minuten" versuchen, bei den Kantonen eine Aufhebung des Baustopps für ihre Sender zu erreichen.
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[24.03.2008 - 17.30 Uhr]
Michael Meienhofer
Hier geht es um rein komerzielle Aspekte.Nicht der Kunde fragt nach Spielen auf dem Handy (es gibt ja mini TV-Apparate in gleicher grösse und besserer Bildqualiträt !) sondern der Anbieter suggeriert den Wunsch nach TV überall! Einen Match anzusehen, ja auf einem normalen TV Grät, auf einer Streicholzschachtel-Grösse ? da kommen sich die Kunden bei diesen Preisen wohl etwas "verarscht" vor! |
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