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Die Gratiszeitung ".ch" landet am Mittwoch mit leicht renoviertem Zeitungskonzept in den Boxen und Briefkästen ihrer Leser. Einige Elemente präsentieren sich dabei neu aufgemacht, zusätzliche Inhalte werden hinzugefügt. An der Grundausrichtung der Zeitung ändert sich indessen nichts: "Wir nehmen lediglich Feinkorrekturen und Ergänzungen vor", sagt Verleger Sacha Wigdorovits auf Anfrage von "persoenlich.com". Das bestehende Zeitungskonzept habe vor der Lancierung sehr rasch aus dem Boden gestampft werden müssen, darum würden sich nun einzelne Anpassungen aufdrängen.
Hintergrund des Faceliftings sind Umstellungen in der Distribution. So hat laut Wigdorovits die Verteilung im öffentlichen Verkehr einen höheren Stellenwert erhalten, als ursprünglich erwartet. Beim Zeitpunkt der Lancierung hatte der Media Punkt Verlag beabsichtigt, die Gratiszeitung vor allem per Hauszustellung zu vertreiben. Dies gelang jedoch nicht überall. Mit den Neuerungen will der Verlag nun den Bedürfnissen der Pendler stärker Rechnung tragen.
Am Mittwoch eingeführt wird eine neue Comicseite mit fünf Strips, darunter auch "Hägar der Schreckliche" ("persoenlich.com" berichtete). Hinzu kommt eine Rätselseite mit Sudokus. Jeweils donnerstags erscheint künftig ein vierseitiger Kino-Teil mit Tipps. Während dem Filmfestival in Cannes (14.5.-25.5.) berichtet Catharina Steiner in ihrer VIP-Kolumne "Catharinas Cannes" über Stars, Premieren, Filme und Parties.
Ausgebaut wird ebenfalls die "People"-Seite. Und neu konzipiert wird schliesslich die Wetterseite, die laut Wigdorovits grösser, informativer und übersichtlicher sein soll. In neuer Aufmachung präsentieren sich überdies die Kolumnen und der Ratgeber.
Während der Euro werden die Schwerpunkte der Zeitung umgekrempelt. Die Berichterstattung zum Fussball-Event wird nach vorne genommen und ihr ein Umfang von jeweils acht Seiten eingeräumt. Die Nachrichten, die üblicherweise im vorderen Teil der Zeitung zu finden sind, kommen nach hinten.
Frontseite der Mittwochsausgabe von ".ch".
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