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Erniedrigung, Entwürdigung, Gewalt, Ausbeutung -- was ein Opfer von Frauenhandel
durchmacht, ist schwer auszuhalten, und doch Realität, auch in der Schweiz. Darauf weisen die Träger der Kampagne "Euro 08 gegen Frauenhandel" hin -- mit einem Spot, der sich der düsteren Thematik in einer ebenso düsteren Bildsprache annimmt. Der Spot, von walker in Spielfilmqualität realisiert, zeigt die albtraumhafte Reise einer Frau, die an die Sexindustrie verkauft wird. In einer schnellen Abfolge von starken Bildern versucht der Film in 60 Sekunden, sowohl die Heftigkeit wie das Unfassbare dieses Verbrechens wiederzugeben.
"Mit dem Spot setzen wir ein starkes Zeichen gegen Frauenhandel und rütteln auf", erklärt alt-Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot, Co-Präsidentin der Kampagne. "Das ist dringend nötig, um diese schwere Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen." Die Euro 08 sei eine einzigartige Gelegenheit, um ein breites, heterogenes Publikum zu Frauenhandel zu informieren -- insbesondere auch viele Männer. Nicht jede Sexarbeiterin sei ein Opfer von Frauenhandel, aber der Spot solle dazu anregen innezuhalten und hinzuschauen auch hinter die Fassade des Sexgewerbes.
Für die Umsetzung des Films konnte der britische Regisseur Jeff Thomas gewonnen werden. Die Musik des TV-Spots stammt aus dem Oscar preisgekrönten Spielfilm "There Will Be Blood" mit Daniel Day Lewis. Als Komponist zeichnet Jonny Greenwood verantwortlich. Am Fernsehen ist der Werbefilm, der an einen Kinotrailer erinnert, erstmals am Dienstagabend auf SF 1 zu sehen, während der Euro 2008 dann auch auf den Grossleinwänden in den Host Cities Bern, Basel und Zürich.
Verantwortlich bei walker Werbeagentur, Zürich: Pius Walker / Serge Pennings / Stephen Clark (Kreation), Patricia Meneghin (Beratung), Jeff Thomas (Regie); Produktion: Sonny, London; Producer: Rhun Francis; Musik: Jonny Greenwood.
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[27.05.2008 - 9.34 Uhr]
Andreas Burlet
Weltklasse in Zürich dieses Jahr schon im Mai! |
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[27.05.2008 - 16.48 Uhr]
Urs Dubach
Nein. Mein Vorgänger hat untertrieben.
Weltklasse und höchst Löwenverdächtig.
Sprachlos begeistert. |
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