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Als am Donnerstagmorgen die Fussballriesen vor einer Schar Medienvertretern und Passanten enthüllt werden, ist der Spielerkreis noch nicht ganz geschlossen. Das Double des holländischen Fussballers Robin van Persie liegt noch am Boden und ein Kran ist damit beschäftigt, das Trikot des deutschen Nati-Kickers Philipp Lahm zusammenzunähen. Es sind die letzten Feinarbeiten an einem gigantischen Werbekunstwerk, mit dem sich im zurückliegenden Jahr mehr als 50 Personen täglich beschäftigt haben. Bald aber sollen alle Kicker Arm in Arm im Kreis zusammenstehen und sich jeweils zweimal täglich zur Rushhour in ihren Landessprachen lauthals anfeuern.
"Spätestens bis zum Anstoss der Euro 08 am Samstag werden wir die letzten Arbeiten beendet haben", erklärt Marjan Reshad, Managing Director der Mediaagentur Carat Schweiz gegenüber "persoenlich.com". Ihre Agentur ist mitverantwortlich dafür, dass der sogenannte "Huddle" rechtzeitig bereit steht. Über ein Jahr lang haben sich Mitarbeiter der Schweizer Mediaagentur um die Installation der Superlative in Zürich gekümmert.
Ein delikates Unterfangen: Die Zürcher Bahnhofshalle steht unter Heimatschutz. Die elf XXL-Figuren müssen deshalb ohne Deckenaufhängung auskommen -- und sie dürfen nicht zu schwer sein, um einen Einsturz des unterhöhlten Hallenbodens zu verhindern. Trotzdem waren 30 Fahrten von Vierzig-Tonnen-Lastwagen nötig, um die Gliedmassen der elf Riesen in die Bahnhofshalle zu karren. Sieben Tonnen wiegt das Kunstwerk, alleine die Köpfe der dargestellten Fussballer sind drei Meter hoch.
Frappant die Detailtreue, mit der die Stars nachgebildet wurden: Paintbrusher gestalteten jede Körperpartei getreu dem Ebenbild. Die dargestellten Fussballer -- Barnetta (Schweiz), Ballack und Lahm (Deutschland), van Persie (Holland), Cech (Tschechien), Charisteas (Griechenland), Villa (Spanien), Benzema und Vieira (Frankreich), Ivanschitz (Österreich) sowie Chivu (Rumänien) – mussten für die Installation stundenlang Modell stehen. Ihre Gesichter wurden eigens für das Werbekunstwerk eingescannt und danach gegossen.
Wieviel sich Adidas den Spielerkreis kosten liess, gibt der Sportartikelhersteller nicht bekannt. Nach Angaben von Adidas-Sprecherin Ursula Bayer liegen die Ausgaben jedoch in einstelliger Millionenhöhe. Wie gross der Werbewert ist, wird sich erst weisen. TBWA-Kreativchef Stefan Schmidt, Kreativchef von TBWA Berlin, ist sich indes sicher, dass sich die Aktion für Adidas auszahlen wird: "Diese Art von Kommunikation muss Geschichten liefern", gibt er sich gegenüber "persoenlich.com" überzeugt.
Sein Team, alles begeisterte Fussballanhänger, hatte sich die Frage gestellt, wo sie während dem Fussbalspiel am allerliebsten sein möchten -- und orteten den Mittelpunkt des Spielerkreises als Epizentrum der Fussballleidenschaft, jener Ort, an dem das Adrenalin erstmals ins Blut der Fussballer schiesst. Bereits an der WM 06 hatten die TBWA-Werber in Deutschland für Adidas Ambient Media-Werbung der Superlative abgeliefert: Mit dem Deckenfresco "Fussballgötter im Fussballhimmel" im Kölner Bahnhof sowie dem überlebensgrossen Torhüter Oliver Kahn, der über eine Autobahn hechtet, räumte die Agentur an zahlreichen internationalen Kreativwettbewerben Preise ab. Ob Schmidt und seinem Team das gleiche Kunststück mit dem Huddle im Zürcher Hauptbahnhof gelingen wird?
Die Installation in Zürich ist bloss ein Teil der aktuellen "Dream Big"-Kampagne von Adidas. Auch in Wien erhalten die für Adidas gesponserten Kicker einen prominenten Auftritt: So wird am Wiener Prater ein 42 Meter grosser Petr Cech mit acht Armen auch die unmöglichsten Bälle halten -- und vor dem Museumsquartier in Wien können Fans die Schuhe der Euro-Stars in der Grösse von Mittelklasse-Wagen bestaunen. (dvp)
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[06.06.2008 - 8.10 Uhr]
Ariane Idrizi
Es ist Gigantisch!!!! Ich habe es gestern gesehn. Es ist für mich das absolut Beste das ich jeh am HB gesehen habe! Jetzt habe ich erst Freude an die EM bekomen. =D |
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[06.06.2008 - 14.09 Uhr]
Liv .
Die Figuren sind absolut der Hammer und genau das richtige um EM Stimmung aufkommen zu lassen. Schade gibt es nicht mehr so gute Ideen. |
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[07.06.2008 - 21.28 Uhr]
Fede Belotti
Genial, die Kicker. Muss man gesehen haben |
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