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Der Chef des Rollmaterialherstellers Stadler Rail,
Peter Spuhler, ist Schweizer Unternehmer des Jahres 2008. Die von
Wirtschaftsjournalisten getroffene Wahl überrascht selbst den
Geehrten, war er doch bis im Oktober auch Verwaltungsrat der UBS.
"Ich bin erstaunt. Es freut mich, dass ich nicht nur als
Nationalrat und ehemaliger UBS-Verwaltungsrat, sondern in diesem
Fall als Unternehmer wahrgenommen werde", sagte Spuhler gegenüber
der "Handelszeitung", welche die Umfrage
alljährlich durchführt.
Die 73 befragten Schweizer Wirtschaftsjournalisten würdigten
Spuhler als Selfmade-Man, der aus einem kleinen Gewerbebetrieb im
Kanton Thurgau einen international erfolgreichen
Rollmaterialhersteller mit über 1,2 Mrd. Fr. Umsatz geschaffen hat. Spuhler erhielt in der Umfrage 90 Punkte.
Auf Platz zwei folgt mit 49 Punkten Pierin Vincenz, Chef der rasch wachsenden
Bankengruppe Raiffeisen. Wegen seiner häufigen Medienpräsenz ist Vincenz zunehmend in die Kritik geraten. So sagte er kürzlich der "Handelszeitung", dass er
sich bei Gelegenheit aus dem Rampenlicht zurückziehen werde. "Die
Gefahr besteht, dass man irgendwann der Öffentlichkeit zu viel
wird", erklärte er.
Hinter Vincenz liegt der Städteentwickler Samih Sawiris, der in
Andermatt UR eine Ferienanlage bauen will (32 Punkte). Der Ägypter
schaffte es gleich aus dem Stand aufs Podest.
Auf den weiteren Plätzen liegen dicht beieinander der Chef der
Fluggesellschaft Swiss, Christoph Franz (30 Punkte), der Chef von
Europas grösster Biotechfirma Actelion, Jean-Paul Clozel
(28 Punkte), und der Privatbankier Konrad Hummler (27 Punkte). In die Top 10 schaffen es auch der Geschäftsführer des
Schokoladekonzerns Barry Callebaut, Patrick de Maeseneire,
Coop-Chef Hansueli Loosli, Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter
Brabeck und Swatch-Chef Nick Hayek. (sda)
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[24.12.2008 - 12.44 Uhr]
Daniel Landwehr
Bravo ihr Wirtschaftsjournalisten! Ist Spuhler nicht der Herr, der auch im Verwaltungsrat einer Grossbank namens UBS sass? Ein wahres Vorbild ... Ach ja, Präsident des Komitees gegen die Ost-Kohäsionsgelder war er als SVP-ler auch, was ihn nicht hinderte gleichzeitig Geschäfte mit Ungarn zu machen und dort eine Fabrik zu bauen mit billigen Arbeitsplätzen die in der Schweiz fehlen. |
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