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Die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse sind auch im Dezember klar tiefer als im Vorjahr. Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel 129.6 Millionen Franken Werbeeinnahmen. Dies entspricht gegenüber dem Dezember 2007 einer Abnahme von 11.5 Prozent. Am härtesten traf es im letzten Monat die Stellenanzeigen, welche mit 13 Millionen 31.8 Prozent weniger einbrachten als im Vorjahr. Bei den Liegenschaftsanzeigen ergibt sich im Vergleich ein Minus von 12.9 Prozent und bei den kommerziellen/übrigen Anzeigen beträgt die Abnahme 7.7 Prozent. Die Prospektbeilagen verzeichneten ein Minus von 18.7 Prozent. Ausser der Finanz- und Wirtschaftspresse nahmen sämtliche Mediengattungen im Dezember weniger ein als im Dezember 2007.
Mit den Dezemberwerten liegen nun die Ergebnisse der Inseratestatistik für das ganze Jahr 2008 vor. Insgesamt meldeten die an der Inseratestatistik beteiligten Titel Inserateeinnahmen von 1'886.6 Millionen Schweizer Franken. Im Vergleich zum Jahr 2007 beträgt die Abnahme frankenmässig 6 Prozent. Davon entfielen 273.6 Millionen auf Stellenanzeigen, was einem Minus von 3.4 Prozent entspricht. Bei den Liegenschaftsanzeigen ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 19.1 Prozent, und bei den kommerziellen/übrigen Anzeigen beträgt die Abnahme 5.8 Prozent. Die Prospektbeilagen verzeichneten ein Minus von 4.8 Prozent.
Die wichtigste Mediengattung, die Tagespresse, nahm gegenüber dem Jahr 2007 insgesamt 7.2 Prozent weniger ein. Die grösste Abweichung hat allerdings die Publikumspresse mit einem Minus von 14.1 Prozent zu hinzunehmen. Nicht alle Printmediengattungen nahmen im Jahr 2008 weniger ein als im Vorjahr. So verzeichnet die Sonntagspresse mit Inserateeinnahmen von 210.5 Millionen ein Plus von 5.2 Prozent und auch die Fachpresse schloss das Jahr mit 64.6 Millionen um 4.8 Prozent besser ab als das Vorjahr.
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