|
Über das Ausmass des Stellenabbaues beim "Tages-Anzeigers" ist wenig bekannt. Bislang wurde nur die Anzahl Kündigungen publik. Wie "persoenlich.com" von mehreren Quellen nun weiss, ist die Auslandredaktion besonders stark von Entlassungen und Frühpensionierung betroffen. Die Chefredaktion setzt dem Vernehmen nach besonders beim Korrespondenten-Netz den Rotstift an.
Die Zeitung trennt sich von mindestens sieben Auslandredaktoren und Korrespondenten, die seit Jahren u.a. aus Rom, New York, Moskau, Berlin und Paris berichten. Warum es ausgerechnet beim Auslandressort zum Aderlass kommt, ist unklar. Intern wird aber vermutet, dass der "Tages-Anzeiger" künftig auf eine engere Kooperation mit der "Sueddeutschen Zeitung" bauen will.
| |
[03.06.2009 - 6.44 Uhr]
David Meili
Weiss man an der Werdstrasse überhaupt, was qualitätsbewusste Leser schätzen. Offensichtlich nicht, und man interessiert sich auch nicht dafür. Wenn es keine eigenständige Berichterstattung aus Rom, Berlin oder Paris mehr gibt, kann ich den Auslandteil überblättern, - und was bleibt dann noch? |
| |
|