Der insolvente Autokonzern General Motors (GM) will seine düstere Vergangenheit begraben und bewirbt den Neustart mit einem ambitionierten TV-Spot. Wie die New York Times berichtet, zeigt die Fernseh-Werbekampagne, die am heutigen Mittwoch im US-TV startet, selbstkritische Schuldeingeständnisse kombiniert mit einer Portion Eigenlob in Hinblick auf das "neue" Unternehmen.
Obwohl der Spot naturgemäss in erster Linie eigennützige Ziele von GM verfolgt, gibt es auch Momente in dem einminütigen Werbefilm, die das Gefühl auslösen, der Konzern verdiene eine zweite Chance. So etwa, wenn davon die Rede ist, "komplett ehrlich" zu sein und dass kein Unternehmen durch eine solche Krise gehen wolle.
Der GM-Spot setzt auf starke Bilder, unter anderem wird auf die Faust-Statue des Boxers Joe Louis gezoomt, die an der Jefferson Avenue in Detroit (Firmensitz von GM) steht und signalisieren soll: "Bam, Wir kommen zurück!". Daneben sind aber auch allgemeinere Impressionen zu sehen, wie eine Mondlandung, Sportteams, ein Schmetterling und die amerikanische Flagge. Diese stehen weniger in direktem Zusammenhang mit dem Konzern, als dass sie generell ein "gutes Gefühl" vermitteln sollen. (pte/per)