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Die tilllate Schweiz AG hat die Markenstrategie neu ausgerichtet. Wie sieht diese aus?
- Unter tilllate als Dachmarke haben wir die Produkte tilllate.com und tilllate custom -- ehemalig business tilllate -- positioniert. tilllate.com steht für den Business-to-Consumer-Bereich, das führende Online-Nightlife-Medium der Schweiz. tilllate custom sind unsere Business-to-Business-Dienstleistungen. Hier spielen wir unsere Kompetenz in der Fotografie sowie in der Präsentation unserer Bilder online und offline aus. Somit können wir unseren Kunden alles aus einer Hand bieten, und dies zu sehr guten Konditionen.
Warum wurde dieser neue Marktauftritt notwendig?
- Nach 9 Jahren haben wir uns entschieden, den Markenauftritt zu überarbeiten. Die tilllate Schweiz AG sollte als Unternehmen stärker wahrgenommen werden. Weiter sollten neben dem starken Produkt tilllate.com weitere Produkte platziert werden können. So geschehen mit tilllate custom. Diese Dachmarkenstrategie vereinfacht die Kommunikation gegenüber dem Kunden und macht die Produkte unterscheidbarer.
Was wird unter der Marke tilllate custom angeboten?
- Unter tilllate custom bieten wir Fotografielösungen für Events jeglicher Art. Die Bilder werden dem Kunden in der gewünschten Form zur Verfügung gestellt -- Online-Fotogalerie als Whitelabel-Lösung, Bild-CD, USB-Stick oder direkt am Event ausgedruckte Fotos. Unsere Stärke liegt darin, dass wir die gesamte Produktion aus einer Hand anbieten. Somit können wir dem Kunden die Bilder sofort in der gewünschten Form zur Verfügung stellen.
War bisher zu wenig bekannt, dass tilllate auch Business-Fotografie anbietet?
- Da wir den Fokus klar auf tilllate.com gerichtet haben, war tilllate custom eher ein Nebenprodukt der tilllate Schweiz AG. Jedoch haben bis jetzt schon viele Kunden diese Dienstleistung gebucht und waren begeistert vom Resultat. Wir sehen hier ein grosses Potential und werden dieses Geschäft gezielt vorantreiben.
Auch das Nightlife-Portal tilllate.com wurde einem weiteren Redesign unterzogen. Was ist neu oder anders?
- Im Gegensatz zum Redesign des vergangenen Herbstes, haben wir uns mehr um die visuelle Weiterentwicklung und die Usabiltiy gekümmert. Dem Produkt wurde nicht nur ein neues Logo geschenkt, sondern auch eine neue Farbkombination und Schriftstruktur. Folgende Neuerungen sind auch noch zu erwähnen: die Darstellung von Texten, Links, Bildern etc. wurde vereinheitlicht. Zudem wurde die Benutzerfreundlichkeit erhöht durch neue Anordnung der Inhalte, neue Navigation inkl. Breadcrumbs und raschen Zugriff auf Fotos und Agenda direkt über den Kalender auf der Homepage
Die tilllate Schweiz AG gehört seit einiger Zeit Tamedia. Wie sehr mischen sich die Chefs an der Werdstrasse in das Tagesgeschäft ein?
- Wir profitieren von Erfahrungen, welche innerhalb dieses grossen Konzerns vorhanden sind. Operativ agieren wir nach wie vor absolut selbstständig.
Wie sieht es mit der Expansion ins Ausland aus. Man konnte lesen, dass sich dort der finanzielle Erfolg nicht einstellen will?
- Die Entwicklung im Ausland ist sehr anspruchsvoll. Zudem sind die verfügbaren Mittel beschränkt. Wir haben deshalb entschieden, dass wir die Expansion aus eigener Kraft einstellen und für die Tochtergesellschaften in UK, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland Lizenznehmer suchen. Entsprechende Verhandlungen sind bereits weit fortgeschritten.
Die neue Markenwelt der tilllate Schweiz AG :
--> http://www.tilllate.biz
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[18.06.2009 - 7.34 Uhr]
Bernhard Gehrig
Ausland Lizenznehmer suchen? Ist es denn nich eher so, dass Tilllate Deutschland erst gerade in Insolvenz ging? Entsprechende Informationen waren ja bereits in den Medien zu sehen.
Günstige Konditionen, kein wunder wenn man die Fotografen nahezu gratis arbeiten lässt. Wie sonst ist die hohe Fluktuation zu begründen?
Grüsse
Beni |
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[18.06.2009 - 12.51 Uhr]
Fabian Keller
Die Fotografen arbeiten nicht "gratis", sondern aus freien Stücken indem Sie heissbegehrte VIP-Eintritte, gelegentliche bezahlte Aufträge und über Business Tillate eine faire Entlöhnung erhalten. Fotografiemöglichkeiten an lange ausverkauften Topevents und Private Events sind ebenfalls keine Seltenheit. Jeder Fotograf ist sich also frei in der Entscheidung bei Tilllate mitzuarbeiten. Die Problematik an der Insolvenz liegt viel mehr an den vielen Nachahmern, innovativen Web 2.0 Plattformen wie Facebook die eine viel grössere Community von jung-alt und konservativ bis ausgeflippt vereinen. Oder einfacher gesagt 2001 war Tilllate das Novum, jetzt einer von vielen und jeder will auf alle möglichen Weisen etwas vom Kuchen abschneiden. |
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[23.06.2009 - 16.04 Uhr]
Reto Müller
Wer nicht einmal das doofe tillblöd wort mit 3 L schreiben kann, oder wieviele L sind es schon wieder??, der sucht sowieso verzweifelt nach argumenten. Der name ist und bleibt ein totaler reinfall! |
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[23.06.2009 - 16.06 Uhr]
Armin Meier
NOVUM? Da kann keine Rede davon sein, schliesslich gibts partysearch.ch auch schon seit 1999! Wer hat jetzt von wem abgekupfert? |
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[02.07.2009 - 22.06 Uhr]
Stefan Steiner
Tilllate International wurde jetzt anscheinend an eine schottische Firma weiterverkauft: http://www.blogstone.net/?p=881 |
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[15.10.2009 - 12.53 Uhr]
Agent Sky
tilllate Deutschland am Ende!.
In Deutschland wurden heute allen Fotografen seitens des Ex Management die Rechte entzogen. Die Verantwortlichen arbeiten jetzt für die Lokalisten, eine weiteres Social Network aus dem Hause Pro 7.
Die wenigsten der Fotografen, wollen den Wechsel, da sie ihre Fotos bei weitem nicht so präsentieren können wie auf tilllate. Da der Job für sie eh freiwillig war bei tilllate und sie nur von Ruhm und Ehre profitierten, wären sie wohl noch lange dabeigeblieben, solange die Schweiz die Webside nicht abgeschaltet hätte. Zu den Lokalisten ziehen die wenigsten mit, da sie regional kaum bekannt sind und keine derartige Plattform bieten für die Eventfotografie.
Und mal abgesehen davon, sind die einzigsten die einen Vorteil darausziehen, die 2 Ex Manager die eine Stelle dort bekommen haben und vielleicht der Konzern, der erhofft durch die Übernahme von Top Fotografen ihre Reichweite zu verbessern.
tilllate war hier in Deutschland in manchen Regionen trotz starker Konkurrenz, Spitze. Das aber nur durch Vollblutfotografen und regionale Leute und nicht durch die Arbeit der Führenden!
Es gibt zwei Möglichkeiten, Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten.Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß. |
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