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Soziale Online-Netzwerke wie Facebook oder MySpace weisen in der Zusammensetzung ihrer Mitglieder gravierende Unterschiede auf. Vor allem, was die gesellschaftlich-soziale Klassenzugehörigkeit der jeweiligen User-Gemeinden betrifft, zeichnet sich mittlerweile ein recht klares Muster innerhalb der verschiedenen Community-Plattformen ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des US-Marktforschungsinstituts Nielsen Claritas, die die millionenfache Nutzerschaft der derzeit größten Networking-Portale etwas genauer unter die Lupe genommen hat. Demnach wird Facebook tendenziell weitaus eher von wohlhabenderen, intellektuellen Bevölkerungsschichten genutzt, während etwa MySpace offenbar in erster Linie bei einkommensschwächeren Usern ohne College-Abschluss punkten kann.
"MySpace-Mitglieder tendieren dazu, aus der Mittelklasse der Arbeiterschicht zu kommen", stellt Mike Mancini, Vice President im Bereich Data Product Management bei Nielen Claritas, gegenüber CNN fest. Die Untersuchung des persönlichen Hintergrunds von insgesamt mehr als 200.000 US-Usern von sozialen Online-Netzwerken habe diesen Zusammenhang eindeutig bestätigt. Besonders deutlich zeige sich dies anhand des jeweiligen Einkommens der betreffenden Nutzer. So verdienen der vorgelegten Analyse zufolge rund 37 Prozent der Community-Mitglieder von MySpace weniger als 50.000 Dollar pro Jahr und nur knapp 16 Prozent schaffen es, über eine jährliche Einkommensgrenze von 100.000 Dollar hinauszukommen.
Ganz anders stellt sich die Situation bei Facebook dar. Hier bleiben nur 28 Prozent der User unter einem jährlichen Verdienst von 50.000 Dollar. Dafür verdienen 23 Prozent der Mitglieder mehr als 100.000 Dollar pro Jahr. "Facebook erfreut sich vor allem in den vornehmen und bessergestellten Vierteln und Vororten einer extremen Beliebtheit", erläutert Mancini. Besonders gefragt sei das Community-Portal bei verheirateten Usern der weißen und asiatischen Bevölkerungsschichten im Alter zwischen 45 und 64 Jahren, die bereits eigene Kinder großziehen und einen höheren Bildungsgrad aufweisen. (pte)
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[15.10.2009 - 8.46 Uhr]
Kurt Schärer
Da muss ich aber laut lachen über diese Erhebung!? |
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