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Langsam verlieren Teenager offenbar das Interesse am Verfassen regelmässiger, längerer Onlinebeiträge und wechseln immer mehr zu kurzen, knappen Kommunikationsformen im mobilen Web. Das geht aus einer aktuellen US-Studie des Pew Research Center hervor, wonach die Zahl der Zwölf- bis 17-Jährigen, die bloggen, sich seit 2006 auf 14 Prozent halbiert hat.
Kurze Postings auf Social-Networking- oder Microblogging-Seiten , die zumeist mobil verfasst werden, seien der aktuellen Trend, so die Studie. Die Blogging-Lust hat hingegen seit der letzten Erhebung 2006 kontinuierlich nachgelassen. Statt ausführlichen Beiträgen beschränken sich Teenies heute oft auf eine Statusmeldung.
Ganz dramatisch ist es um die Blogs jedoch nicht bestellt. Immerhin zeigt die Studie auch, dass es in der Altersgruppe ab 30 Jahren leichte Zuwächse von sieben (2006) auf elf Prozent (2009) gegeben hat. Die mobile Internetnutzung hat sowohl bei ganz jungen als auch etwas älteren Usern kräftig zugenommen - plus 55 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen und plus 27 Prozent bei den Zwölf- bis 17-Jährigen.
Obwohl Teenager immer mehr auf Social Networks und Microblogs ausweichen, ist Twitter selbst kein grosser Hit in dieser jungen Zielgruppe. Wie schon andere Erhebungen zeigten, bestätigte sich auch bei der Pew-Research-Studie, dass nahezu alle anderen sozialen Onlineplattformen und -applikationen stark genutzt werden, Twitter aber eine weniger beliebte Ausnahme bildet. (pte)
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