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Nach gut zweijähriger Planungs- und zehnmonatiger Bauphase hat der Integrierte Newsroom der Blick-Gruppe planmässig in der zweiten Märzwoche den Betrieb aufgenommen. Die Redaktionen von Blick, SonntagsBlick, Blick am Abend und Blick.ch bilden zusammen mit dem Web-TV-Center die grösste Redaktion der Schweiz.
Als Reaktion auf das veränderte Mediennutzungsverhalten und Vorbereitung auf zukünftige Entwicklungen hat Ringier Schweiz die vier Redaktionen von Blick, SonntagsBlick, Blick am Abend und Blick.ch in einem Integrierten Newsroom zusammengeführt. Ziel dieser neuen Organisationsform ist es, dem Medien-konsumenten rund um die Uhr Informationen und Unterhaltung auf dem jeweils am besten geeigneten Kanal bieten zu können.
Auf die Erhaltung des individuellen Charakters der einzelnen Titel wird grösster Wert gelegt. Gewährleistet wird dies von den vier Chefredaktoren Ralph Grosse-Bley (Blick, ad interim), Hannes Britschgi, (SonntagsBlick), (Peter Röthlisberger, Blick am Abend) und Rolf Cavalli (Blick.ch). Zusammen mit den Ressortleitern Andrea Bleicher (Nachrichten), Hannes Britschgi (Politik), Daniel Meier (Wirtschaft), Dominik Hug (People), Ilja Kaenzig (Sport) und Roland Grüter (Lifestyle) leiten sie die grösste Redaktion der Schweiz mit rund 200 Mitarbeitenden.
Jede Woche erreichen die Publikationen der Blick-Gruppe in der Schweiz 2,5 Millionen Menschen, die klare Erwartungen an das Angebot der drei Zeitungen und des Newsportals haben. Der Newsroom bietet die publizistischen und technischen Möglichkeiten, die Angebote von Blick, SonntagsBlick, Blick am Abend und Blick.ch optimal aufeinander abzustimmen und weiter zu entwickeln. Insbesondere im Bereich des Internets und der immer beliebteren mobilen Anwendungen, wird das Angebot beispielsweise an Bewegtbildern gezielt ausgebaut. Aus diesem Grund ist eines der modernsten WebTV Studios der Schweiz integrierender Bestandteil des Newsrooms der Blick-Gruppe.
Zwischen Haupt- und Hofgebäude wurde ein dreistöckiges Gebäude gebaut. Es wird von der "Blick"-Belegschaft "Die Brücke" genannt. Ein Kommandoraum, der immer besetzt ist.
"Die Brücke": Hier werden die wichtigen Entscheidungen gefällt. Zudem gilt: Reporter dürfen nicht mehr am Computer essen. Pflanzen gibt es keine. Die Räume sind klimatisiert, die Kaffeemaschinen mit Touchscreens versehen.
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[12.03.2010 - 7.55 Uhr]
Fredi Huber
Na dann viel Spass ... - ich höre schon die Stimmen: Käfighaltung, entmündigte Reporter, der König ist tot - es lebe der König. Es wird innert 4-5 Monaten schon krachen! Alles schon dagewesen und erfahren bei: WAMT Fort Lauderdale USA. |
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[12.03.2010 - 15.33 Uhr]
Peter Suter
"Auf die Erhaltung des individuellen Charakters der einzelnen Titel wird grösster Wert gelegt". Deshalb baut man einen integrierten Newsraum? Sehr logisch. So doof ist nicht einmal die Ringier-Leserschaft.
Wenn diese klinischen Zustände (kein Essen am Arbeitsplatz, keine Pflanzen, oben die Kommandobrücke, unten die Sklaven) der Journalismus der Zukunft sein sollen, sehe ich schwarz für diese Zunft.
Verdienen die Newsraum-Journalisten nun eigentlich das Vierfache des vorherigen Lohns, wenn sie für eine viermal grössere Leserschaft schreiben? |
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[12.03.2010 - 15.49 Uhr]
Christof Moser
ich muss mich wiederholen (und selbst zitieren): ein bausubstanz gewordener journalistischer alptraum. |
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[12.03.2010 - 17.28 Uhr]
Heinz Moll
Ja, mach nur einen Plan
sei nur ein großes Licht
und mach dann noch 'nen zweiten Plan
gehn tun sie beide nicht.
Brecht, Dreigroschenoper
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[14.03.2010 - 0.58 Uhr]
pjm pjm
Irgendwie kommt mir bekannt vor: Kirk, Scotty, Pille...
Wo sitzt bloss Uhura? |
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