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Amir Kassaei, Chief Creative Officer DDB Group, Berlin
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"Ich benutze mein iPad zum Arbeiten, Lesen, Surfen, für den Besuch verschiedener Social Media Plattformen und um Video- und Audiofiles zu konsumieren. Kurz: Um kreativ und produktiv zu sein. Zur aufwendigen und professionellen Mediengestaltung ist es nicht geeignet. Noch nicht, muss man sagen. Das iPad hat auf Reisen meinen Laptop ersetzt. Die einzige Zeitschrift, die ich darauf nutze, ist 'Wired'. Ansonsten durchforste ich 'Pulse', 'Apollo' und 'Early News' sowie moderne Medien und Content Apps. Die 'Wired'-Macher haben es bislang als Einzige verstanden ein der Plattform entsprechendes Angebot zu machen. Seit Juni kaufe ich ausserdem keine normalen Bücher mehr. Neugierigen Bekannten zeige ich meist zuerst die interaktive 3D-Karte 'UpNext', die Realtime-Nutzen und Social- Media-Vernetzung verbindet."
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Marco Boselli, Chefredaktor "20 Minuten"
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"Ich benutze das iPad als multimediale Deluxe-Variante des iPhone. So kann ich journalistische Inhalte endlich in zumutbarer Grösse konsumieren. Es ist mein Laptop light, und wird daher primär in der Freizeit genutzt. Abonniert habe ich die Apps von 'Spiegel', 'Wired' und 'The Iconist'. Ansonsten nutze ich vor allem die Gratis-News-Apps von '20 Minuten', 'Tages-Anzeiger' und 'AP'. Dass der 'Blick' noch keine iPad-App hat, finde ich schon sehr enttäuschend. Was man technisch verbessern könnte? Ein nicht verschmierender Bildschirm täte dem Ding zum Beispiel gut. Neugierigen Bekannten zeige ich als Meteo-Freak die App 'WeatherPro'. Mein Sommer-Lesetipp ist 'No Mercy' von John Gilstrap. Aus pragmatischer Sicht wird sich das Pad gegen das Taschenbuch durchsetzen."
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Peter Brönnimann, Creative Director SFLB, Zürich
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"In der Agentur ist das iPad meine Agenda. Im Zug ist es meine Game-Konsole. Zuhause gebrauche ich es für fast alles, was das Ding kann. Mein Computer kommt sich schon ein bisschen verlassen vor. Hätte ich mir vor der Anschaffung überlegt, wozu ich das Gerät brauchen könnte, wäre ich sicher zum Schluss gekommen, dass ich es überhaupt nicht brauche. Ich vermisse noch die Zeitungs-Apps von 'Tages-Anzeiger' und 'Die Zeit'. Und ich kann jenen Tag kaum erwarten, an dem ich 'Die Zeit' im Zug lesen kann, ohne den Nachbarn zu stören. Als Buchersatz taugt es meiner Meinung nach nicht. Ganz einfach, weil es im Schweizer iTunes Store noch keine Bücher zu kaufen gibt. Was danach passiert, werden wir sehen. Neugierigen zeige ich gar nichts. Aber ich gebe ihnen das Ding gerne für eine Weile in die Hand."
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Dominik Kaiser, Chef des Fernsehsenders 3+
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"Ich habe kurz nach dem Verkaufsstart in den USA ein iPad getestet und danach keines gekauft. Ich lese gerne und viel. Vor allem Bücher. Auch nach dem Test bevorzuge ich ein richtiges Buch. Ausserdem fand ich das Display von einem Kindle – gerade wenn man sich draussen befindet – deutlich lesbarer. Meine Lieblingsmagazine wie 'Wired' oder 'Atlantic' lese ich deshalb nach wie vor lieber auf Papier. Zum Präsentieren von Inhalten finde ich den iPad allerdings ideal. Zum Mailen bevorzuge ich meinen Laptop."
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David Schärer, Partner der Agentur Rod Kommunikation
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"Ich benutze mein iPad vor allem zum Konsum von Medien wie Online-Zeitungen und Fernsehen, sowie zum Beantworten von Mails von unterwegs. Das ist einfach praktischer als auf dem iPhone oder dem Laptop. Auch Notizen in Meetings mache ich auf dem Gerät, weil sich diese dank Schlagwörter-Suche einfach wiederfinden lassen. Die Bearbeitung von Dokumenten ist allerdings mühselig und schwierig. Es reicht nur für die tägliche Korrespondenz und zu Unterhaltungszwecken.
Da wären wir dann auch gleich bei den Verbesserungsmöglichkeiten: Multitaskingfähigkeit, Flashtauglichkeit sowie Microsoft-Officeanwendungen wären schön, sind aber kurzfristig kaum realistisch. Abonniert habe ich den 'Spiegel', 'brandeins' und 'Wired'."
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Lisa Kämmerling-Feldmann, Chefredaktorin "Annabelle"
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"Ich setze mein iPad zum Lesen von Newsportalen und Blogs ein. Ausserdem zum Filme und Serien schauen, zum Mails checken und zum Spielen. Abonniert habe ich 'Vanity Fair', 'Interview', 'Wired' und den 'Tages-Anzeiger'. Für mich ersetzt das Gerät das Taschenbuch auf keinen Fall. No way. Ich schleppe auch in diese Ferien wieder alles altmodisch gedruckt mit. Bei meinem Mann sieht der Fall allerdings anders aus: Der fängt exklusiv fürs iPad noch mal an, Bücher zu lesen. Neugierigen zeige ich die Film- und Fotofunktionen – nie sah die Welt so schön aus wie auf dem iPad. Und dann die Mails: das Ordnungsprinzip und die Darstellung schlägt alles. "
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Christian Lüscher, Redaktionsleiter "persoenlich.com"
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"Ich bin in kurzer Zeit zu einem richtigen Maniac geworden. Ein Leben ohne iPad? Seit vier Wochen unvorstellbar. Das Ding ist einfach genial und mein ständiger Begleiter. Übrigens dürften Apple und die App-Hersteller schon ein Vermögen an mir verdient haben: Ich gebe für Abos, Apps, Spiele wie 'Command&Conquer Red Alert', Musik, Videos, Bücher und Comics rund 150 Franken im Monat aus. Ich nutze das Gerät überwiegend unterwegs um Mails zu beantworten, Blogs oder Magazine zu lesen oder Podcasts zu schauen. Meine Tasche ist dadurch wesentlich leichter geworden. Wenn die Sonntagsblätter auch noch auf den iPad erscheinen, dann haben sich die Papierprobleme vollends gelöst. Abonniert habe ich 'Wired', 'Die Welt' und das 'Time Magazine'. Bei '20 Minuten' und 'Tagi' hält sich das Lesevergnügen noch arg in Grenzen. Auch am Gerät selbst gäbe es noch einige Sachen zu verbessern: Den Akku etwa. Ausserdem müsste das iPad mit einer Maus bedienbar sein. Und die Copy/Paste-Bedienung könnte besser sein. Das Buch ersetzt es im Übrigen nicht. Das Erlebnis ist nicht dasselbe. Dafür bräuchte es Links, neue Features und teilweise ein anderes Layout."
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Norbert Neininger, Verleger und Chefredaktor "Schaffhauser Nachrichten"
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"Das iPad dient mir als Türe ins Internet. Inzwischen ersetzt es auch oft meinen Laptop. Allerdings ist es ohne Tastatur fast nicht zum Schreiben geeignet. Verbessern könnte man meiner Meinung nach die Batterie und die Flashtauglichkeit. Ausserdem sollte Apple in der nächsten Generation eine Webcam für Videokonferenzen einbauen. Ich konsumiere sehr viele Medien auf dem Gerät: 'Der Spiegel', 'Focus', 'brandeins', 'The Iconist', 'Wired', 'New York Times (Editors choice)', '20 Minuten', 'Die Welt', 'China Daily', 'Wall Street Journal', 'Financial Times' und die 'Huffington Post'. Gute Apps der Schweizer Tageszeitungen, der 'Weltwoche' und der 'Schaffhauser Nachrichten' – wir sind dran! – vermisse ich noch. Das iPad ersetzt keineswegs das Taschenbuch, aber es konkurrenziert und ergänzt die gedruckten Medien. Neugierigen zeige ich auf jeden Fall das geniale Notizprogramm Evernote, das Spiel Pinball und HRS Hotels (damit man sieht, was auf uns im Werbebereich zukommt)."
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Thomas Benkö, Blattmacher "Blick am Abend" und Multimedia-Blogger
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"Ich habe mein iPad gratis als Testexemplar gekriegt und nutze es überraschend wenig. Wenn, dann als Zeitungsersatz auf dem Klo oder zum Gamen – mein Lieblingsspiel heisst 'Angry Bird' – oder Surfen. Mein dreijähriger Sohn ist da viel aktiver: Gamen, Klavier spielen oder 'Tom, die sprechende Katze' streicheln – er hat das iPad liebgewonnen. Meiner Meinung nach, sollte das Gerät ein abgespecktes MacBook und kein aufgebretzeltes iPhone sein. Mir fehlt die Multitasking-Fähigkeit."
(Umfrage: Adrian Schräder, "persoenlich.com")
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[23.07.2010 - 15.42 Uhr]
Christian Lindner
@Amir Kassaei + seine Aussage "Die 'Wired'-Macher haben es bislang als Einzige verstanden ein der Plattform entsprechendes Angebot zu machen.":
Springers "Iconist" erfüllt diesen Anspruch ebenfalls - und zwar noch opulenter, vielfältiger, überraschender und inspirierender als "Wired" .
Christian Lindner, Chefredakteur der Rhein-Zeitung (Koblenz/Mainz) |
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