07.10.2015

Process

Ein Eselsohr als Marke für den Strauhof

Mit dem neuen Erscheinungsbild stellt sich das Museum als Bühne zur Verfügung.
Process: Ein Eselsohr als Marke für den Strauhof

Nach dem grossen Wirbel um seine Schliessung in den letzten Jahren hat der Strauhof am 25. September unter neuer Leitung seine Türen wieder geöffnet. Process hat für das ehemalige Literaturmuseum Zürich den neuen Auftritt gestaltet.

Die Grundidee des neuen Erscheinungsbildes stellt die Funktion eines Ausstellungsraumes in den Mittelpunkt, schreibt Process. Es gehe um das Eröffnen, das Entdecken. Der Strauhof will erkundet werden. Die Bildmarke des Logos, die Initiale "S" wird auf einer grafisch abstrahierten, umgeblätterten und gefalteten Seitenecke – ein Eselsohr – dargestellt und ist dementsprechend leicht angeschnitten.

Die Bildmarke soll zum wiedererkennbaren Signet werden. Es entstehe eine Bühne auf der sich externe Gestalter tummeln könnten – mit dem Strauhof als Absender. Die jeweils aktuelle Ausstellung soll dem Erscheinungsbild die Hauptfarbe und das Key Visual geben.

Enge Zusammenarbeit mit den Co-Leitern

Die Brandagentur arbeitete eng mit den Co-Leitern Gesa Schneider und Rémi Jaccard zusammen, um eine starke Markenpersönlichkeit für den Ausstellungsort zu entwickeln. Als Museum sei dies nicht so einfach, weil man keine eigene Bildsprache oder ein eigenes Farbkonzept entwickeln könne, sagt Gesa Schneider gegenüber persoenlich.com.

Die Grundidee zieht sich durch alle Kommunikationsmittel wie Website, Newsletter, Einladung oder Tickets durch. Die kommunikative Ebene werde durch die hauptsächlich informative und orientierungsstiftende Metaebene ergänzt.

 (pd/wid)



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