30.11.2017

ZPRG

Vom Service Public und der digitalen Transformation

Am «Speaker’s Event» der Zürcher Public Relations Gesellschaft hat SRG-Generaldirektor Gilles Marchand zur No-Billag-Initiative gesprochen.
ZPRG: Vom Service Public und der digitalen Transformation
Sprach am ZPRG-«Speaker’s Event»: SRG-Generaldirektor Gilles Marchand. (Bilder: Jan Bolomey)

Die SRG unterhält per Bundeskonzession die öffentlich-rechtlichen Medien der Schweiz. Jetzt gerät die Institution unter Druck. Nicht nur durch die hohen Anforderungen der Digitalen Transformation. Politische Kräfte üben via Volksabstimmung massiven Druck aus. Wie geht die SRG damit um?

Die technologischen, medienpolitischen und gar gesellschaftlichen Umwälzungen gehen auch die PR-Profis etwas an, wie ZPRG in einer Mitteilung schreibt. Der traditionelle «Speaker’s-Event» als Jahresabschluss der Eventreihe öffnet jeweils das Mikrofon für Persönlichkeiten mit Ausstrahlkraft und Perspektive.

Der neue SRG-Generaldirektor Gilles Marchand empfing die Zürcher PR Gesellschaft bei sich «zu Hause» im Leutschenbach für ein Referat mit Diskussion. Marchand zeigte auf, wie sich die viel diskutierte digitale Transformation auf die tägliche SRG-Arbeit auswirkt. Mit Google, Facebook und Co. treten neue, ungewohnte Mitbewerber und Mit-Akteure in das Geschäft mit Information und Unterhaltung. Das Nutzerverhalten veränderte sich innert weniger Jahre komplett und wird dies weiter tun. Dient eine starke SRG in diesem Kontext der Schweizer Medienvielfalt? Welche Rolle nimmt sie im Auftrag der Steuer- und Gebührenzahler ein? Und wie kann sie diese weiterhin wahrnehmen?

Die Denkanstösse aus dem Referat und der ausgiebigen Publikumsdiskussion im Anschluss wurden auch noch in den anschliessenden Apéro getragen. Wie der SRG-Generaldirektor sind auch die ZPRG-Mitglieder gespannt auf die weiteren Entwicklungen: technologisch, politisch und gesellschaftlich. (pd/cbe)



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