Die elektronische Identitätskarte soll freiwillig sein – so betont es der Bund vor der Abstimmung von Ende September. Doch nun zeigt sich: Nicht in jedem Fall müssen Alternativen zur E-ID angeboten werden. Private Firmen, die rein digitale Dienste anbieten, können den elektronischen Ausweis zur Pflicht machen, berichtet die NZZ am Sonntag.
Das heisst: Wer etwa bei einem Online-Shop oder einem Mobilfunkanbieter ohne physische Filialen etwas bestellen will, könnte künftig zwingend eine E-ID brauchen. Während Befürworter der E-ID darauf verweisen, dass man wegen der wirtschaftlichen Konkurrenz immer eine Wahlfreiheit haben werde, warnen die Gegner vor einem schleichenden Zwang: Das Beispiel zeige, dass die Sicherheitsgarantien fehlten, dass die E-ID tatsächlich freiwillig sei und bleiben werde. (pd/spo)
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25.08.2025 09:18 Uhr

