23.05.2023

Wunderman Thompson

Heks ruft zu mehr Inklusion im Alltag auf

Wann fühlst du dich als Teil der Schweiz? In der aktuellen Kampagne des Hilfswerks liefern Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Lebensgeschichten Antworten darauf.

Heks, das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, unterstützt sozial benachteiligte Menschen in der Schweiz dabei, aktiv und selbstbestimmt an der Gesellschaft teilzunehmen. Zum Beispiel mit Sprachkursen, Zugang zum Arbeitsmarkt und vielfältigen Begegnungsangeboten. Doch Inklusion geht uns alle an, denn sie beginnt im Alltag, heisst es in einer Mitteilung. Sei es im Treppenhaus, in der Waschküche, auf dem Spielplatz, im Supermarkt oder auf der Strasse – oft seien es kleine Dinge, die einen grossen Unterschied machten. Nämlich, ob sich jemand angenommen und akzeptiert oder ausgeschlossen fühle.

Wann fühlst du dich als Teil der Schweiz?

Mit der neuen Kampagne wollte das Hilfswerk herausfinden, was alle im Alltag zu mehr Inklusion beitragen können. Damit sich alle Menschen in der Schweiz als Teil der Gesellschaft fühlen. Und zwar, indem man nicht über Menschen redet, sondern mit den Menschen. Genau nach diesem Motto sei auch die Kampagne entstanden, schreibt Wunderman Thompson weiter. Alle Statements in den TV-Spots, Plakaten und Digital Ads stammen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Lebensgeschichten, die bei Heks-Workshops in der Deutsch- und Westschweiz gefragt worden seien, was ihnen das Gefühl gebe, dazuzugehören. Wer mit seinem eigenen Statement Teil der Kampagne werden wollte, wurde danach zum Filmdreh eingeladen.


Für Menschen aus Heks-Projekten, die zum Beispiel gerade erst die Sprache lernen oder versuchen, beruflich Fuss fassen, ist es eine grosse Herausforderung, sich vor eine Kamera zu stellen und zu sprechen. Verständlicherweise möchten auch nicht alle ihr Gesicht prominent in der Öffentlichkeit zeigen. Mit einem starken visuellen Konzept und viel Fingerspitzengefühl von Regie, Kamera und Schnitt sei es gelungen, diese Menschen sichtbar zu machen und ihre Stimmen zu hören, so die Agentur. Denn von jeder Person siehe man nur einen Teil des Gesichtes, und zwar in Form einer Sprechblase. Nach und nach fügen sich diese zu einem gemeinsamen Gesicht zusammen. Passend zum Motto: Reden wir nicht übereinander, sondern miteinander.



Kampagne fordert zum Mitmachen auf

Sämtliche Werbemittel führen auf die Landingpage, wo man seine eigenen Erfahrungen und Anregungen eingeben und sich von den anderen Beiträgen inspirieren lassen kann, wie jede:r von uns Inklusion im Alltag leben kann. Neben persönlichen Geschichten von Menschen, die in der Kampagne zu sehen sind, gibt es Informationen zu den Heks-Projekten in der Schweiz und die Möglichkeit, diese mit einer Spende zu unterstützen.

Die Kampagne ist ab sofort im TV, online und auf der Strasse zu sehen. Mit der Kampagne hat Heks einen Prozess angestossen. Bis September 2023 finden noch mehrere Workshops statt, bei denen immer wieder neue Statements für die Kampagne entstehen werden.

Verantwortlich bei Heks: Hanspeter Bigler (Bereichsleitung Kommunikation & Mobilisierung), Corina Bosshard (Kampagnenkoordinatorin), Andrea Oertli (Campaignerin Inklusion), Brigitte Roth (Abteilungsleitung Marketing/Fundraising), Taoufik Alami (Teamleiter Public Fundraising), Anne Geiger De Feo (Responsable Communication Suisse Romande); verantwortlich bei Wunderman Thompson: Marika Magnuszewska (Art Direction), Julia Staub (Text), Stephan Lanz, Robin Triet (Beratung), Aurora Wilde, Jenna Davis (Grafik), Pablo Blumer (Animation), Kim Prinzing, Kathrina Seiler, Curdin Montalta (DTP), Swen Morath (Co-CEO); verantwortlich bei Shining Film: Caroline Braun, Dimitri Siegrist, Yanik Zollinger (Produktion), Hannah Dobbertin (Regie), Elia Grunder (Kamera & Fotografie), Gian Niggli (Assistant Camera), Jan Hänggi (Gaffer), Mourad Keller (Sound), Mira Luna (Make Up), Vera Gut (2D Animation), Simon Hardegger (Colorist), UKO (Recording und Mix). (pd/wid)


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