12.02.2024

Jung von Matt

Modelabel Mourjjan unterstützt «Tags Against Crime»

Nach Yannik Zamboni vermittelt auch Roland G. Rahal bei seiner neuesten Kollektion eine Botschaft gegen sexualisierte Gewalt auf den Waschetiketten.
Jung von Matt: Modelabel Mourjjan unterstützt «Tags Against Crime»
Der Designer Roland G. Rahal zeigt den «Tag Against Crime». (Bild: zVg)

Roland G. Rahal, der kreative Kopf hinter Mourjjan, ist der zweite international bekannte Designer, der seine Kollektion in den Dienst von «Tags Against Crime» stellt. So lautet die Mitteilung der Agentur Jung von Matt, die die Aufklärungskampagne verantwortet. Roland trug an seiner Fashionshow dazu bei, noch mehr Aufmerksamkeit auf die wichtigen Anliegen der Kampagne zu lenken, und setzte ein starkes Zeichen der Solidarität mit Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

«Geschichten von ätherischer Eleganz»

Mourjjans Herbst/Winter-Kollektion 2024/25, die unter dem Motto «Ethereal» steht, zeigte eine ätherische Reise in die Welt der Couture und Haute Couture. Jedes einzelne Kleidungsstück soll «eine Geschichte von ätherischer Eleganz erzählen», heisst es in der Mitteilung. Die Farbpalette werde von satten Schwarztönen und luxuriösen Stoffen wie Spitze, Tüll und Seide dominiert.

Die «Ethereal»-Kollektion soll als kraftvolles Storytelling dienen. Als sozial verantwortliche Marke unterstützt Mourjjan mit Stolz die humanitäre Kampagne «Tags Against Crime», die darauf abzielt, das Bewusstsein durch das einflussreiche Medium der Mode zu stärken.

«Habe die Macht, Veränderungen zu provozieren»

«Im Bereich der Mode habe ich nicht nur Fäden in der Hand, sondern auch die Macht, Veränderungen zu provozieren und meine kreative Arbeit zu einem kraftvollen Statement für den Wandel zu machen», wird Roland Rahal in der Mitteilung zitiert. Mit Mourjjan entwerfe er nicht nur Kleidungsstücke, sondern wolle auch ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung für soziale Themen setzen. Rahal fügt an: «Mit der Herbst/Winter-Kollektion 2024/25 möchte ich mehr Aufmerksamkeit auf die wichtigen Anliegen der Sensibilisierungskampagne ‹Tags Against Crime› lenken und Mode als Kraft für das Gute einsetzen.»

Produziert und inszeniert wurde die Mourjjan-Modenschau vom Regisseur Yannick Aellen. Die Show fand in enger Zusammenarbeit mit Mode Suisse und ihrem Team statt. Die ätherischen Melodien der Schweizer Band Egopusher untermalten die Show und die Kampagne mit einem Live-Soundtrack. Die Modeschau von Mourjjan wurde von den Partnern MAC Cosmetics, Paul Mitchell, Jo Malone und Kongresshaus, Mandarin Oriental Savoy, Zürich und DS Automobile unterstützt.

Bereits der zweite namhafte Vertreter

Die Bedeutung des Anliegens «Tags Against Crime» ist seit dem Start der Kampagne auf der New York Fashion Week 2023 ungebrochen hoch, schreibt Jung von Matt weiter. Nicht zuletzt dank einer stetig wachsenden Zahl von Designern aus der Modebranche, die die Kampagne unterstützen. Nach Yannik Zamboni von Maison Blanche ist Roland Rahal von Mourjjan bereits der zweite namhafte Vertreter der internationalen Modeszene, der «Tags Against Crime» mit seiner Fashionshow eine Plattform bietet. Weitere Kreative aus der Modewelt haben ebenfalls ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Kampagne signalisiert. Sie würden in den kommenden Wochen laufend kommuniziert.

Die beiden bei Jung von Matt für die Kampagne Verantwortlichen freuen sich über die prominente Plattform für «Tags Against Crime». Jacqueline Rufener: «Wir hätten es nie für möglich gehalten, dass unsere Kampagne so aktiv unterstützt wird. Wir sind sehr dankbar für die Sichtbarkeit, die ‹Tags Against Crime› dank der fantastischen Kollektion von Mourjjan erhält.» Dominique Magnusson fügt hinzu: «Die breite Sichtbarkeit hat einen direkten Nutzen, wenn Betroffene von sexualisierter Gewalt Unterstützung erhalten. Aber nicht nur das. Sie erfahren auch ein starkes Zeichen der Solidarität, wenn der gesellschaftliche Diskurs die Gewalttäter konsequent benennt und verurteilt.»

«Tags Against Crime» ist eine Sensibilisierungskampagne, die Betroffene von sexualisierter Gewalt unterstützt und ihnen wichtige Informationen über Wäscheetiketten auf Kleidung vermittelt. Unterstützt wird die Kampagne von der Organisation Frauenhäuser Schweiz und Liechtenstein (DAO) und der Stiftung gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Auch eine wachsende Zahl namhafter Designerinnen und Designer aus der nationalen und internationalen Modeszene leistet einen Beitrag. (pd/wid)



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