12.03.2017

Weltwoche

Markus Schär geht

Der Inlandredaktor verlässt das Magazin und kritisiert die Doppelrolle von Chefredaktor Roger Köppel.

Nach fünf Jahren verlässt Inlandredaktor Markus Schär die «Weltwoche». In einem ausführlichen Beitrag auf Facebook äussert sich der Thurgauer Journalist dazu. Es sei klar, dass Roger Köppel seine Rollen nicht trennen könne, aber er sollte diese nicht bewusst vermengen, schreibt Schär. Das komme vor, wenn er in den «Facebook-Filmli» politische Reden halte, statt die neue Weltwoche vorzustellen. «Ich finde das falsch, weil es der SVP nichts bringt und der Weltwoche schadet», schreibt Schär. 

Nichtsdesto trotz findet Schär positive Worte für seinen bisherigen Chef. «Wir stritten vorher und nachher heftig, aber Roger nahm und nimmt mir meine Kritik nicht übel, im Gegenteil», schreibt er und bezeichnet Köppel als einen der besten Chefs, den er hatte.

Er werde künftig sicher weiter journalistisch tätig sein, sagt Schär gegenüber der «Wiler Zeitung». Auch werde er Politikern, die er gut fände, seine Beraterdienste anbieten. Angedacht sei zudem ein Buchprojekt.

Schär studierte Geschichte, Germanistik und Sozialpsychologie an der Universität Zürich und absolvierte ein MBA-Nachdiplom an der Universität St. Gallen. Nach Stationen bei «SonntagsBlick», «Cash», «Bilanz», «Facts» und «SonntagsZeitung» schieb er aus Bundesbern für die «Weltwoche». (wid)



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Kommentare

  • Markus Schär, 12.03.2017 16:07 Uhr
    Bitte das falsche Zitat korrigieren: Roger Köppel ist nicht "der beste Chef, den ich je hatte", nur "einer der besten". Ich hatte viele gute bis brillante Chefs, so (in chronologischer Reihenfolge) Peter Balsiger, Peter Rothenbühler, Fridolin Luchsinger, Markus Gisler, Medard Meier, Andreas Durisch, Thomas Held, Gerhard Schwarz.
  • Redaktion persoenlich.com, 12.03.2017 17:38 Uhr
    Wir haben das Zitat angepasst. Besten Dank für den Hinweis.
  • Nico Herger, 12.03.2017 18:15 Uhr
    Leider ist das Zitat jetzt grammatikalisch falsch. Es muss heissen: "... einen der besten Chefs, die ich hatte." Plural und ohne "je".

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