Die Analysefirma Aclipp hat vom 6. bis 22. September täglich gemessen, welche PR-Agenturen fünf KI-Systeme – ChatGPT, Claude, Gemini, Mistral und Google AI – nennen, wenn man sie mit Fragen wie «Welche PR-Agentur in der Schweiz ist empfehlenswert?» oder «Welche Agentur empfiehlst du für Influencer-Relations und Creator-Kampagnen in der Schweiz?» nach einer Agentur fragt. Insgesamt wertete Aclipp dafür rund 7800 Antworten aus, parallel auch für Deutschland und Österreich erhoben. persoenlich.com liegen die Zahlen exklusiv vor Veröffentlichung vor.
Das Resultat an der Spitze ist eindeutig: Team Farner wird in 51 Prozent aller Antworten zur Schweiz genannt und liegt bei allen fünf Systemen auf Platz 1. Bei der offenen Frage nach den besten Agenturen des Landes kommt die Agentur sogar auf 99 Prozent.
Spezialisten überholen die Grossen
Sobald die Fragestellung konkreter wird, verschieben sich die Verhältnisse deutlich. Bei Public Affairs in Bern liegen Les Tailleurs Communication (96 Prozent) und Furrerhugi (95 Prozent) fast gleichauf vorn. Für B2B-Tech nennen die Systeme in 99 Prozent der Fälle Kontx, bei Influencer- und Creator-Kampagnen fällt in 94 Prozent der Antworten der Name Kingfluencers.
«Bei den allgemeinen Fragen gewinnen die bekannten Namen. Sobald jemand eine Agentur für ein konkretes Thema sucht, Krise, Public Affairs oder Influencer, sieht die Liste ganz anders aus. Da kommen oft Spezialisten nach vorn, die im Gesamtranking kaum auftauchen», sagt Aclipp-Gründer Sascha Kirstein.
Verbandsliste als wichtige Quelle
Auffällig ist zudem, worauf sich die KI-Systeme stützen: Die Mitgliederliste der Leading Swiss Agencies taucht in rund jeder sechsten Schweizer Antwort als Quelle auf – deutlich häufiger als bei den Vergleichswerten in Deutschland (GPRA) oder Österreich (PRVA). Insgesamt zitieren die Systeme in 43 Prozent der Antworten Verzeichnisse wie Sortlist, in 18 Prozent Verbände und in 10 Prozent Fachmedien.
«Die Systeme greifen auf das zurück, was im Netz steht: die eigene Website, Verzeichnisse, Rankings. Bei Spezialthemen wie Influencer Relations zitieren sie fast immer die Website der Agentur, die sie empfehlen. Wer dort klar sagt, wofür er steht, wird gefunden», so Kirstein weiter.
Keine Qualitätsaussage
Aclipp weist selbst darauf hin, dass die Auswertung nichts über die Qualität der Agenturen aussage. «Sichtbarkeit sagt nichts über die Qualität einer Agentur. Sie zeigt, wen die Systeme kennen, und das hängt stark davon ab, was im Netz über eine Agentur steht», sagt Kirstein. Zudem schwankten die Werte von Tag zu Tag teils stark, weshalb Aclipp über die gesamte Erhebungsperiode von 17 Tagen mittelte.
.png)
Aclipp ist eine deutsche PR-Analytics-Plattform, die Media Monitoring, AI Visibility (GEO) und Reporting vereint und misst, wie Marken in Medien und KI-Antworten vorkommen. Das gründergeführte Unternehmen wurde 2020 von Sascha Kirstein gegründet, der es heute gemeinsam mit CTO Janosch Herrmann leitet, und zählt über 100 Agenturen und Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Europa zu seinen Kunden. (pd/cbe)

.png)
.png)
.png)
.png)
