25.10.2016

Tamedia

Wenn Mitarbeiter zu «Filmstars» werden

Das neue Unternehmensleitbild des Verlagshauses gibt es jetzt auch als Film. Über 50 Mitarbeitende stellen dieses in vier Sprachen vor.
Tamedia: Wenn Mitarbeiter zu «Filmstars» werden
Auch Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino wirkt beim neuen Unternehmensleitbild-Film mit. (Bild: Videostill)

Tamedia hat im Frühjahr ein neues Unternehmensleitbild entwickelt und dazu nun einen Film produziert. In diesem übernehmen gleich 50 Mitarbeitende aus allen Unternehmensbereichen und Landesteilen von Tamedia die Hauptrolle und stellen das neue Unternehmensleitbild der Schweizer Mediengruppe filmisch vor.


Das Konzept des Films ist schnell erzählt: Kurze Auftritte, in vier Sprachen – deutsch, französisch, italienisch und englisch –, zusammengefügt zu einem Video von gut zwei Minuten Länge. «Die Sprecherinnen und Sprecher tragen dabei einen kurzen Teil des Leitbilds in ihrer eigenen oder einer anderen Sprache vor», sagt Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber persoenlich.com. Insgesamt 90 «Filmschnipsel» wurden so zu einem Ganzen zusammengefügt.

Im Video treten unter anderem Verleger Pietro Supino, CEO Christoph Tonini, Digital-Leiter Christoph Brand, Serge Reymond als Leiter Bezahlmedien, Stefanie Fritze als CMO von Homegate, Samuel Hügli als der neue Leiter Technologie & Ventures oder «Annabelle»-Chefredaktorin Silvia Binggeli auf.

Drei Sprachversionen stehen zur Auswahl, angepasst sind jedoch lediglich die Titel und Einblender. Das gesprochene Wort bleibt in allen Versionen durchgehend viersprachig. Zimmer: «Das zeigt die Vielfalt des Unternehmens.» (cbe)



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Kommentare

  • Peter Zwissig, 25.10.2016 15:54 Uhr
    Ziemlich viele Welsche, die da auftreten. Ist das deren Abschiedsvorstellung? Aber ernsthaft: Keine Ahnung, wer sich von so einem Filmli überzeugen lassen soll. Bei meiner Wenigkeit klappt es nicht wirklich.
  • Patrick Schilter, 25.10.2016 23:00 Uhr
    Ich wurde in meiner Kindheit, in meiner Jugend mit dem Tages-Anzeiger sozialisiert. Der Tagi war damals das links-liberale Blatt der Stadt Zürich, Dann entdeckte ich die NZZ ... es taten mir Welten auf ... der Tagi (und die Tamedia) ist nur noch eine Geldmaschine, um die Bedürfnisse der Eigner-Familie zu befriedigen. Alles, was aus dem Hause Tamedia ist, ist für mich nun tabu. Nie und nimmer würde ich für ein Produkt aus dem Tamedia-Konzern bezahlen. Es hat keine Qualität mehr. Und journalistisch keinen Stellenwert. Für mich.
  • Claude Puenter, 25.10.2016 23:11 Uhr
    Ich will guten Journalismus lesen, und nicht so ein Clown wie der VR-Präsident des Tamedia-Geldhamster-Konzerns sehen! Zum guten Glück hat der Leser immer noch die Wahl. Tagi ab-abonnieren, die NZZ neu-abonnieren (ich hoffe sehr, dass die hässliche Tamedia AG nicht auch noch die NZZ frisst!) .
  • Marlene Frick, 25.10.2016 23:33 Uhr
    Naja, was für ein Propaganda-Video. Wo ist bei Tamedia die Vielfalt? Seit diese unsäglichen Newsrooms eingerichtet wurden (und so die besten Journalisten vertrieben wurden) kommt doch alles von der selben Quelle, einfach in verschiedenen Kanälen (also nochmals: Wo ist das die Vielfalt?), Unabhängig von wem? Bestimmt nicht von der Aktionären (Familie), die die totale Gewinnmaximierung will. Sorry, aber der Tages-Anzeiger, 20-Minuten etc. haben ihre Glaubwürdigkeit längst verspielt. Dieser Konzern kann die Leute doch nicht länger an der Nase herumführen, und von Qualitätsjournalismus reden! Im Gegenteil: Tamedia hat den Qualitätsjournalismus in der Schweiz zugrunde gerichtet. Ist meine Meinung.

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