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Schweiz endlich wieder im ESC-Final!

«Dare To Dream» lautet das Motto des ESC 2019. Der grösste Traum des Sonnyboys Luca Hänni (24) ist bei seinem bedeutendsten musikalischen Abenteuer wahr geworden. Im zweiten Halbfinal hat er es in die Endrunde des grössten Musikwettbewerbs der Welt geschafft. Diese wird am Samstag mit 25 Teilnehmern ausgetragen. Der Berner beendete die fünfjährige Durststrecke der Schweiz (persoenlich.com berichtete).

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Der zielstrebige Popstar hat den Finalplatz mit seinem coolen, fröhlichen Auftritt verdient. Er zeigte die beste Performance, welche die Schweiz in den letzten Jahren am ESC geboten hat. Darum stand die Chance für die Schweiz so gut wie lange nicht mehr. Hännis eingänglicher Disco-Song «She Got Me» hat Fachjury und TV-Publikum gefallen. Raffiniert gemacht: Bei dem Titel (mit banalem Text) spürt man geschwind einen leichten Balkan-Einfluss. Damit holt Hänni bei den Osteuropäern Punkte. Diese haben die Schweiz seit vielen Jahren regelmässig aussen vor gelassen.

Beim diesjährigen Schweizer ESC-Teilnehmer kommt dazu: Luca Hänni ist ein gewinnender Typ. Er ist nicht abgehoben, verfügt über eine natürliche Ausstrahlung – und eine gute Stimme. Seine Tanzschritte sitzen. Er hat das Gleichgewicht zwischen Gesang und Tanz gefunden. Bei Live-Gesang ist die Synchronität mit den Tänzern immer eine Herausforderung. Ausserdem stimmten Hännis Körpersprache und Mimik durchgehend. Regelmässiger Powernap und Ingwertee haben dem Sänger offenbar geholfen… Viel mehr noch seine Wettbewerbserfahrung («Deutschland sucht den Superstar», «Dance Dance Dance»). Hänni und sein Song waren bei den Buchmachern übrigens seit Wochen ziemlich hoch im Kurs.

Zu den Ländern, die in den beiden Halbfinals ausgeschieden sind, gehört auch Österreich. Deutschland hat als einer der grössten Geldgeber der europäischen TV-Union immer einen garantierten Finalplatz. Auch dieses Jahr sind und waren exzentrische, schräge und sehr laute Paradiesvögel dabei. Während einigen Darbietungen hörte ich den Hund meines Nachbarn heulen.

The dream can come true – doch Luca Hänni muss am Samstag gegen starke Konkurrenz antreten. Zu den Topfavoriten gehören etwa Holland, Russland und Schweden. Ein Sieger steht bereits fest: Es ist das israelische Fernsehen, das bereits mit den Halbfinals zwei tolle Shows produziert hat.


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