03.01.2018

SRF

Die Jubiläums-«Rundschau» in Schwarz-Weiss

Das Politmagazin wird 50 Jahre alt. Am Mittwoch, 3. Januar sind bei Sandro Brotz die Moderatorenlegenden Hannes Britschgi und Erich Gysling zu Gast. Auch das Studiodekor von 1968 kommt nochmals zum Einsatz.
SRF: Die Jubiläums-«Rundschau» in Schwarz-Weiss
50 Jahre «Rundschau» (v.l.): Erich Gysling, Sandro Brotz und Hannes Britschgi im Dekor des ersten Rundschaustudios von 1968. (Bilder: SRF)

Am 10. Januar 1968 flimmerte die erste Ausgabe der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens in die Schweizer Wohnzimmer. Nun feiert das Politmagazin das 50-jährige Bestehen am heutigen 3. Januar 2018 mit einer Spezialsendung – moderiert von Sandro Brotz. Studiogäste sind die Moderatorenlegenden Hannes Britschgi und Erich Gysling. Für das Jubiläum kommt das allererste Studiodekor nochmals zum Einsatz und die Sendung wird wie in den Anfängen grösstenteils in Schwarz-Weiss ausgestrahlt.

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Die Geburtsstunde der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens war in den wilden 1968er-Jahren: Hans. O. Staub lancierte zusammen mit Heiner Gautschy und Erich Gysling die Idee eines wöchentlichen Magazins mit aktuellen Themen. Studentenunruhen in Frankreich, Globuskrawalle in der Schweiz oder der Prager Frühling und dessen gewaltsames Ende: Die Anfänge der «Rundschau» fielen in eine Zeit der grossen Umbrüche im In- und Ausland. Am 10. Januar 1968 flimmerte die erste Ausgabe der «Rundschau» in die Schweizer Wohnzimmer, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ein halbes Jahrhundert mit über 2000 Sendungen: Die «Rundschau» ist längst Markenzeichen von SRF. In der Jubiläumssendung vom Mittwoch, 3. Januar 2018, um 20.55 Uhr auf SRF 1 lässt Moderator Sandro Brotz mit seinen Gästen die 50 Jahre des Politmagazins Revue passieren. Mitbegründer Erich Gysling war lange Zeit auch das Gesicht der Sendung. Er erzählt von unvergesslichen Reportagen, Höhepunkten, aber auch Pannen und Fehlern. Nach 1975 setzte man bei der «Rundschau» nur noch auf Auslandberichterstattung. Es war Gysling, der 1982 – nach einem Abstecher zur «Weltwoche» – erfolgreich das In- und Ausland wieder in einer Sendung zusammenführte.

Als weiterer Gast in der «Rundschau»-Geburtstagssendung ist Hannes Britschgi dabei. Er prägte die «Rundschau» mit der Einführung des heissen Stuhls und des entsprechenden Interviewstils. Dafür erhielt er 1997 den «Tele»-Preis. Für die Jubiläumssendung wird einmalig das allererste Dekor von 1968 wiederaufgebaut. Und wie in den Anfängen wird diese Spezialausgabe des Politmagazins auch in Schwarz-Weiss ausgestrahlt. Farbig hingegen sind die Beiträge, wie zu Recherchen, welche die Schweiz bewegt haben, oder Interviews mit den Mächtigen dieser Welt. (pd/cbe)



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