16.05.2018

Tamedia

Keine festen Arbeitsplätze mehr für Mitarbeiter

Das Medienhaus lanciert laut einem Bericht das Projekt «Lego». Mitarbeiter üben Kritik.
Tamedia: Keine festen Arbeitsplätze mehr für Mitarbeiter
Noch hat jeder seinen fixen Sitzplatz: Die Redaktion von «20 Minuten». (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Tamedia will als erstes grösseres Medienhaus sämtliche festen Arbeitsplätze abschaffen. Stattdessen sollen die Mitarbeiter konzernweit nur noch in zugeteilten Zonen mit verstellbarem Mobiliar tätig sein. Das Unternehmen hat dazu das Projekt «Lego» lanciert, wie die «Handelszeitung» berichtet. Dank cloudbasierten Systemen soll es dem Personal dabei möglich sein, unterwegs, in externen Büros oder von zu Hause aus zu arbeiten.

Mitarbeiter üben Kritik an den Plänen. Sie befürchten, das Unternehmen wolle sie ins Homeoffice verschieben, um in den Bürogebäuden Arbeitsfläche einzusparen. Genährt wird das Misstrauen, da die Unternehmensführung erwägt, das gläserne Medienhaus auf dem Zürcher Werdareal aufzugeben. Der Mietvertrag für das Gebäude, in dem etwa die Redaktionen von Annabelle und Schweizer Familie daheim sind, läuft Ende 2020 aus.

Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer betont, dass das Projekt «Lego» nicht standortabhängig sei. Es gehe vielmehr darum, wie man künftig zusammenarbeite und welche Flexibilität man dabei benötige. (pd/wid)



Kommentar wird gesendet...

Kommentare

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Anzeige
Zum Seitenanfang
Diese Website verwendet Cookies zur Analyse von Websitezugriffen/Marketingmaßnahmen. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Zum Datenschutz