Bund lanciert 12 neue Comics

Gefahren im digitalen Alltag - Die nationale Präventionskampagne mit der fiktiven Familie Webster wird um mehrere Geschichten erweitert.

Die nationale Präventionskampagne zu den Gefahren im digitalen Alltag wird um zwölf neue Comic-Geschichten erweitert. Die fiktive Familie Webster sensibilisiert mit ihren Abenteuern die Bevölkerung für einen vernünftigen und sicheren Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), heisst es in der Mitteilung dazu.

Die Comics erscheinen in allen vier Landessprachen und in Englisch. Mit den Abenteuern einer ganz normalen Familie, die in der digitalen Welt in so manche Falle tappt, wird die Bevölkerung auf die Herausforderung im digitalen Alltag und im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien aufmerksam gemacht.

Die Comic-Geschichten greifen dabei Themen auf wie Fake News, Sexting, Mobbing, Bildrechte, Einfluss der sozialen Medien, Datenschutz oder Abhängigkeit vom Smartphone.

Ein Hilfsmittel für Schulen und Familien

Das Ziel der Präventionskampagne verschiedener Bundesstellen und der Schweizerischen Kriminalprävention sei es, die Bevölkerung für ein eigenverantwortliches Verhalten im Internet und einen gesunden Umgang mit Handy, Computer und den eigenen Daten zu sensibilisieren. Die Comics dienten Lehrpersonen, Eltern und Grosseltern als Leitfaden für die Diskussion mit Jugendlichen rund um den digitalen Alltag und bieten praktische Ratschläge.

Die Comics erscheinen als Druckbroschüre und in digitaler Form; sie sind in den vier Landessprachen und in Englisch erhältlich. Die Geschichten sind unter www.websters.swiss zugänglich und werden fortlaufend auf Instagram publiziert.

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Für die Visualisierung arbeitete die Geschäftsstelle Digitale Schweiz im BAKOM mit dem Schweizer Illustrator Matthias Leutwyler zusammen.

Behördenübergreifende Kampagne

Die Neuauflage ergänzt die 2010 und 2015 erschienen Geschichten über die Familie Webster und knüpft an den Erfolg der früheren Auflagen an. Die ersten beiden Auflagen wurden weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufklärungskampagnen verwendet (zum Beispiel in Belgien, Deutschland, Kanada und Bosnien) und in weitere Sprachen übersetzt. (pd/wid)