Die Sprache von KI-Chatbots färbt auf die Deutschschweizer Medien ab. Zu diesem Schluss kommt die ZHAW-Linguistin Julia Krasselt, die Medientexte vor und nach der Lancierung von Chat-GPT verglichen hat. Die Ergebnisse stellen Ruth Fulterer und Martina Läubli in der NZZ am Sonntag vor.
So kommt etwa das «Herzstück» heute doppelt so oft vor wie früher, auch Konstruktionen wie «keine …, sondern …» haben markant zugenommen. Andere typische Wendungen wie «zusammenfassend» wurden hingegen nicht signifikant häufiger.
Ein Beweis für maschinell verfasste Artikel sei die Statistik nicht, sagt Krasselt: Journalisten könnten die Muster auch beim Umgang mit KI übernehmen. (nil)